umverkehR

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Wettbewerb: wer – was – wo – wie – warum – verkehR 2050?

Wettbewerb: wer – was – wo – wie – warum – verkehR 2050?

umverkehR ist dafür bekannt in der Verkehrspolitik weiterzudenken. Neben der verkehrspolitischen Realpolitik braucht es auch Visionen, abgefahrene und umverkehRte Visionen, Visionen fürs Jahr 2015 und darüber hinaus.
Ja, wir sind interessiert an Euren Ideen, Flausen und Spinnereien zur urbanen Verkehrszukunft. Wir wollen wissen, welche überraschende, abgefahrene, kreative,
gescheite, tiefgründige Ideen zur zukünftigen urbanen Mobilität in Deinen Köpfen herumgeistern.

umverkehR startet deswegen einen Wettbewerb. Fast alles ist erlaubt und gefragt.

 

Naht die Rettung der Nachtzüge?

Naht die Rettung der Nachtzüge?

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) wollen zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember den Großteil der Verbindungen ersetzen, die die Deutsche Bahn aufgibt. Das geht aus internen Unterlagen hervor, in denen die Trassenanmeldungen für den Nachtzugverkehr im kommenden Jahr dokumentiert sind. Sie liegen dem Grünen-Bundestagsabgeordneten und Bahnexperten Matthias Gastel vor. Nach dpa-Informationen soll das neue Nachtzugkonzept im September offiziell vorgestellt werden. Die ÖBB werden nach den vorliegenden Trassenanmeldungen täglich drei Euronight-Züge (EN) mit Schlaf-, Liege- und Sitzwagen zusätzlich durch Deutschland fahren lassen.

Beide Bahngesellschaften wollten zu den Strecken keine Auskunft geben. "Das Nachtzugsegment ist interessant für uns, wir wollen es ausbauen", sagte ein ÖBB-Sprecher auf Anfrage. Konkrete Verbindungen könnten noch nicht genannt werden. "Wir rechnen damit, dass wir im Herbst Nägel mit Köpfen machen können", fügte er hinzu. Die Deutsche Bahn führt nach eigenen Angaben bereits seit Monaten mit den ÖBB Gespräche über den Weiterbetrieb klassischer Nachtzüge. Sie selbst will unabhängig davon die Zahl ihrer Nacht-ICE, nur mit Sitzen, erhöhen.

Gute Nachrichten gibt es auch für Schweizer Nachtzug-Fans. Laut dem «Handelsblatt» soll auch auf der Achse Basel–Zürich–Prag eine Nachtzug verkehren. Die ÖBB werden nach den vorliegenden Trassenanmeldungen täglich drei Euronight-Züge (EN) mit Schlaf-, Liege- und Sitzwagen zusätzlich durch Deutschland fahren lassen.
Weder die Deutsche Bahn noch die ÖBB wollten zu konkreten Strecken Stellung nehmen. Sie bestätigten aber die Recherchen der «Handelszeitung». «Das Nachtzugsegment ist interessant für uns, wir wollen es ausbauen», sagte ein ÖBB-Sprecher.

Wir bleiben dran.

eidgenössische Volksinitiative «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung»

eidgenössische Volksinitiative «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung»

Die Initiative will:

- die Rahmenbedingungen für nachhaltige Quartiere deutlich verbessern;

- die Zersiedelung wirksam stoppen, indem die Bauzonen geschlossen werden;

- keine weiteren Ausnahmen für das Bauen ausserhalb der Bauzonen zulassen;

- moderate Aufstockungen ermöglichen.

umverkehR-News

umverkehR-Wettbewerb zur urbanen Verkehrszukunft: wer – was – wo – wie – warum – verkehR 2050?

umverkehR ist dafür bekannt, in der Verkehrspolitik weiterzudenken. Neben der verkehrspolitischen Realpolitik braucht es auch Visionen, abgefahrene und umverkehRte, Visionen fürs Jahr 2050 und darüber hinaus.

umverkehR brachte gestern den internationalen PARK(ing) Day auch nach Basel. In Basel wurden mehrere Parkplätze an der Maulbeerstrasse und an der Alemannengasse umgestaltet. Es gab Zeit und Platz zum Verweilen, Spielen, Essen, Trinken und Musizieren oder um sich über umverkehR zu informieren. Ausserdem gab es die Möglichkeit mittels Velotaxi vom einen Parking Day Standort zum anderen zu gelangen.

Parking Day 2016 – Die Strasse gehört uns!
umverkehR fordert öffentliche Freiräume statt Parkplätze. Zu viele Autos stehen in den Städten herum, versperren unseren Raum, nehmen uns den Platz zum Verweilen, Flanieren und Spielen weg. Autos verstellen unsere Lebensqualität. Hochgerechnet von den in Basel-Stadt zugelassenen gut 62 000 Personenwagen belegen alle Parkplätze zusammen gegen 4,5% der Kantonsfläche. Ist das nicht wahnsinnig?

 

 

Riesenbadetuchaktion am Oberen Letten in Zürich

Am Anfang und am Schluss jeder Autofahrt ist ... ein Parkplatz! Jedes Auto braucht also mindestens zwei Parkplätze. Der Platz auf städtischen Strassen ist knapp und unfair verteilt. Das Auto als das ineffizienteste und umweltschädlichste Fortbewegungsmittel beansprucht am meisten Platz. Und mehr Verkehr braucht mehr Platz, die Parkplatzfläche nimmt rasant zu: +55% zwischen 1985 und 2009.

umverkehR fordert: Platz da!
Im Bild nebenan die Riesenbadetuchaktion von umverkehR im August 2015 in Bern.

 

 

 

Medienmitteilungen

Die StadtzürcherInnen sagten heute mit einer Mehrheit von 51,6% Ja zu einer minimalen Verteuerung der Parkgebühren für die Strassenparkplätze in der Innenstadt von Zürich. umverkehR begrüsst diesen überfälligen Schritt. Es braucht aber weitere wirklich lenkungswirksame Massnahmen, um den motorisierten Individualverkehr (MIV) in Zürich und insbesondere seine schädlichen Auswirkungen zu reduzieren. So wie dies von der Städte-Initiative, die schon im Jahr 2011 von den ZürcherInnen angenommen wurde, gefordert wird.

Am Samstag, 20. August 2016, haben drei umverkehR-Aktivisten innert einer Stunde in der Stadt Luzern fiktive Bussen verteilt. Sie hätten als Polizisten sage und schreibe 2‘120 Fr. eingenommen! Für umverkehR Luzern ist klar: Der öffentliche Raum gehört allen und nicht einzelnen ParksünderInnen! Es kann nicht sein, dass durch die Bauarbeiten in der Neustadt Trottoirs und Velowege als Parkplatz missbraucht werden. Die öffentliche Hand soll die Kontrolltätigkeit über das Parkverhalten intensivieren. So würde der Staat Einnahmen generieren und die Öffentlichkeit erhielte den ihr zustehenden Platz zurück!

Gestern hat sich umverkehR mit einem Badetuch in der Grösse eines Parkfelds in der Badeanstalt Oberer Letten in Zürich breitgemacht. Löst man den Parkplatz aus seinem «natürlichen Kontext», dem Strassenraum, und platziert ihn auf der grünen Wiese, dann zeigt sich auf eindrückliche Weise, dass parkierte Autos viel zu viel Platz brauchen.

Die Deutsche Bahn stellt auf Ende 2016 den Betrieb ihrer Nachtzuglinien ein. Die Österreichischen Bundesbahnen zeigen Interesse an einer Übernahme einiger Linien. Klarheit gibt es leider noch nicht. umverkehR macht deswegen heute im Hauptbahnhof Zürich mit einer farbenfrohen Aktion den verantwortlichen Bahnbetreibern Mut, die Nachtzuglinien zu erhalten.

Am 5. Juni 2016 stimmen wir über die unsinnige Verkehrsfinanzierungs-Initiative der Auto- und Strassenbaulobby ab. Diese möchte jährlich 1,5 Milliarden Franken mehr in den Strassenbau stecken. Dies ist weder nachhaltig noch zukunftsweisend. Darum engagiert sich umverkehR für ein klares Nein zu dieser Initiative und ist heute in St. Gallen am Bohl / Coop City mit einer Aktion präsent.