umverkehR

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Nein zum NAF

Nein zum NAF

umverkehR sagt Nein zum NAF, denn wer Strassen sät wird Verkehr ernten.

 

umverkehR lehnt die Verfassungsänderung «Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds» (NAF) in der geplanten Form ab. Der NAF ist zu stark auf den Ausbau von Strasseninfrastrukturen ausgerichtet. Gerade in Agglomerationen, wo die grössten Staus bestehen, kann das Verkehrsproblem auf intelligentere Art gelöst werden.

 

 

 

 

Teilerfolg für Nachtzugkampagne

Teilerfolg für Nachtzugkampagne

umverkehR freut sich über einen Teilerfolg der Nachtzugkampagne – doch es ist noch nicht genug.

In den letzten Jahren wurden viele Nachtzugverbindungen von der Schweiz in wichtige europäische Wirtschaftszentren eingestellt: Bern–Brüssel (2003), Zürich–Rom (2009), Zürich–Barcelona (2012), Basel–Moskau (2013), Basel–Kopenhagen (2014). Am 10.11. fährt der letzte CityNightLine der Deutschen Bahn (DB) von Berlin nach Basel. Damit geht eine langjährige Ära zu Ende – oder eben doch nicht?

Fussverkehrs-Test in acht Städten

Fussverkehrs-Test in acht Städten

umverkehR wollte es genauer wissen: Wie viel Platz bleibt den FussgängerInnen in unseren Städten im täglichen Gerangel um genügend Raum? Denn geht es in verkehrspolitischen Debatten um die knappen Raumverhältnisse in den Städten, ist meistens vom Kampf zwi-schen Auto und Velo oder von der Förderung des öffentlichen Verkehrs die Rede. Der Fuss-verkehr geht hierbei allzu häufig vergessen. Wieso eigentlich? Ist das Gehen doch die Basis unserer alltäglichen Fortbewegung. Etwa jeder vierte Weg wird in den Städten zu Fuss zurückgelegt.

Um herauszufinden, wie fussgängerfreundlich die Fusswege in unseren Städten sind, führte umverkehR im Sommerhalbjahr 2016 in acht Deutschschweizer Städten einen Fussver-kehrs-Test durch. Es sind dies die folgenden Städte: Basel, Bern, Biel, Luzern, St. Gallen, Thun, Winterthur und Zürich.

 

Parkplatzbadetuch in Zürich

Parkplatzbadetuch in Zürich

Am Anfang und am Schluss jeder Autofahrt ist ... ein Parkplatz! Jedes Auto braucht also mindestens zwei Parkplätze. Der Platz auf städtischen Strassen ist knapp und unfair verteilt. Das Auto als das ineffizienteste und umweltschädlichste Fortbewegungsmittel beansprucht am meisten Platz. Und mehr Verkehr braucht mehr Platz, die Parkplatzfläche nimmt rasant zu: +55% zwischen 1985 und 2009.

 

umverkehR-News

Am 17. Dezember wurde in Lörrach erstmals der Autoreisezug der deutschen Gesellschaft "BahnTouristikExpress" (BTE) nach Hamburg abgefertigt. Nach der Einstellung durch die Deutsche Bahn ist die Gesellschaft überzeugt, den beliebten Autoreisezug wirtschaftlich betreiben zu können.

Präsentationen der GewinnerInnen der Vorausscheidung des umverkehR-Wettbewerbs zur urbanen Verkehrszukunft: wer – was – wo – wie – warum – verkehR 2050?

umverkehR ist dafür bekannt, in der Verkehrspolitik weiterzudenken. Neben der verkehrspolitischen Realpolitik braucht es auch Visionen, abgefahrene und umverkehRte, Visionen fürs Jahr 2050 und darüber hinaus.

umverkehR brachte gestern den internationalen PARK(ing) Day auch nach Basel. In Basel wurden mehrere Parkplätze an der Maulbeerstrasse und an der Alemannengasse umgestaltet. Es gab Zeit und Platz zum Verweilen, Spielen, Essen, Trinken und Musizieren oder um sich über umverkehR zu informieren. Ausserdem gab es die Möglichkeit mittels Velotaxi vom einen Parking Day Standort zum anderen zu gelangen.

Medienmitteilungen

Mittwoch, 18. Januar 2017
Daniel Costantino

umverkehR sagt Nein zum NAF, denn wer Strassen sät wird Verkehr ernten.


umverkehR lehnt die Verfassungsänderung «Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds» (NAF) in der geplanten Form ab. Der NAF ist zu stark auf den Ausbau von Strasseninfrastrukturen ausgerichtet. Gerade in Agglomerationen, wo die grössten Staus bestehen, kann das Verkehrsproblem auf intelligentere Art gelöst werden.

Sonntag, 11. Dezember 2016
Daniel Costantino

40 Aktivistinnen und Aktivisten der verkehrspolitischen Organisation «umverkehR» haben heute den ersten Nachtzug «Nightjet» der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) im Hauptbahnhof Zürich beglückwünscht. Mit der farbig-fröhlichen Aktion fordert umverkehR gleichzeitig den Ausbau der Nachtzuglinien sowie gleiche Bedingungen für den internationalen Bahnverkehr wie für den Flugverkehr.

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben heute endlich kommuniziert, welche Nachtzugverbindungen sie von der Deutschen Bahn (DB) übernehmen wollen. Es findet nun ab Dezember 2016 ein weiterer Abbau der umwelt- und klimafreundlichen Nachtzugverbindungen von der Schweiz Richtung Norden statt. umverkehR kritisiert diesen deutlichen Abbau und die damit verbundene weitere Einschränkung der freien Verkehrsmittelwahl.

Die StadtzürcherInnen sagten heute mit einer Mehrheit von 51,6% Ja zu einer minimalen Verteuerung der Parkgebühren für die Strassenparkplätze in der Innenstadt von Zürich. umverkehR begrüsst diesen überfälligen Schritt. Es braucht aber weitere wirklich lenkungswirksame Massnahmen, um den motorisierten Individualverkehr (MIV) in Zürich und insbesondere seine schädlichen Auswirkungen zu reduzieren. So wie dies von der Städte-Initiative, die schon im Jahr 2011 von den ZürcherInnen angenommen wurde, gefordert wird.