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Naht die Rettung der Nachtzüge?

Naht die Rettung der Nachtzüge?

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) wollen zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember den Großteil der Verbindungen ersetzen, die die Deutsche Bahn aufgibt. Das geht aus internen Unterlagen hervor, in denen die Trassenanmeldungen für den Nachtzugverkehr im kommenden Jahr dokumentiert sind. Sie liegen dem Grünen-Bundestagsabgeordneten und Bahnexperten Matthias Gastel vor. Nach dpa-Informationen soll das neue Nachtzugkonzept im September offiziell vorgestellt werden. Die ÖBB werden nach den vorliegenden Trassenanmeldungen täglich drei Euronight-Züge (EN) mit Schlaf-, Liege- und Sitzwagen zusätzlich durch Deutschland fahren lassen.

Beide Bahngesellschaften wollten zu den Strecken keine Auskunft geben. "Das Nachtzugsegment ist interessant für uns, wir wollen es ausbauen", sagte ein ÖBB-Sprecher auf Anfrage. Konkrete Verbindungen könnten noch nicht genannt werden. "Wir rechnen damit, dass wir im Herbst Nägel mit Köpfen machen können", fügte er hinzu. Die Deutsche Bahn führt nach eigenen Angaben bereits seit Monaten mit den ÖBB Gespräche über den Weiterbetrieb klassischer Nachtzüge. Sie selbst will unabhängig davon die Zahl ihrer Nacht-ICE, nur mit Sitzen, erhöhen.

Gute Nachrichten gibt es auch für Schweizer Nachtzug-Fans. Laut dem «Handelsblatt» soll auch auf der Achse Basel–Zürich–Prag eine Nachtzug verkehren. Die ÖBB werden nach den vorliegenden Trassenanmeldungen täglich drei Euronight-Züge (EN) mit Schlaf-, Liege- und Sitzwagen zusätzlich durch Deutschland fahren lassen.
Weder die Deutsche Bahn noch die ÖBB wollten zu konkreten Strecken Stellung nehmen. Sie bestätigten aber die Recherchen der «Handelszeitung». «Das Nachtzugsegment ist interessant für uns, wir wollen es ausbauen», sagte ein ÖBB-Sprecher.

Wir bleiben dran.

Vielen Dank für das deutliche Nein!

Vielen Dank für das deutliche Nein!

Über 70% der Stimmenden sagen Nein zur unfairen Verkehrsfinanzierungs-Initiative.

umverkehR setzte sich für ein klares Nein gegen diese gefährliche Initiative ein. Vielen Dank nun allen für dieses deutliche, vernünftige und zukunftsorientierte Votum gegen einen ungebremsten Autobahnausbau. Eine zukunftsfähige Verkehrspolitik heisst Velo- und Fussverkehrsförderung, punktueller Ausbau des ÖV in den Agglomerationen und weniger statt mehr Strassen.

eidgenössische Volksinitiative «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung»

eidgenössische Volksinitiative «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung»

Die Initiative will:

- die Rahmenbedingungen für nachhaltige Quartiere deutlich verbessern;

- die Zersiedelung wirksam stoppen, indem die Bauzonen geschlossen werden;

- keine weiteren Ausnahmen für das Bauen ausserhalb der Bauzonen zulassen;

- moderate Aufstockungen ermöglichen.

umverkehR-News

Riesenbadetuchaktion am Oberen Letten in Zürich

Am Anfang und am Schluss jeder Autofahrt ist ... ein Parkplatz! Jedes Auto braucht also mindestens zwei Parkplätze. Der Platz auf städtischen Strassen ist knapp und unfair verteilt. Das Auto als das ineffizienteste und umweltschädlichste Fortbewegungsmittel beansprucht am meisten Platz. Und mehr Verkehr braucht mehr Platz, die Parkplatzfläche nimmt rasant zu: +55% zwischen 1985 und 2009.

umverkehR fordert: Platz da!
Im Bild nebenan die Riesenbadetuchaktion von umverkehR im August 2015 in Bern.

 

 

 

umverkehR-Jahr des Fussverkehrs – wir testen die Wege in unseren Städten – machen Sie mit.

umverkehR möchte es wissen: Wie viel Platz bleibt den FussgängerInnen in unseren Städten im täglichen Gerangel um genügend Raum? Denn geht es in verkehrspolitischen Debatten um die knappen Raumverhältnisse in den Städten, ist meistens vom Kampf zwischen Auto und Velo oder von der Förderung des öffentlichen Verkehrs die Rede. Der Fussverkehr geht hierbei allzu häufig vergessen.
Wieso eigentlich? Ist das Gehen, die Basis unserer Fortbewegung, zu alltäglich, um Beachtung zu verdienen? Etwa jeder vierte Weg wird nämlich in den Städten zu Fuss zurückgelegt. In den Kernstädten ist dieser Anteil sogar noch höher, und ältere Menschen sowie Kinder sind noch viel öfter zu Fuss unterwegs.

Über 70% Nein zur unfairen Verkehrsfinanzierungs-Initiative – Votum gegen den ungebremsten Autobahnausbau

umverkehR ist hochzufrieden über die deutliche Ablehnung der unsinnigen Milchkuh-Initiative. Die StimmbürgerInnen haben vernünftig und zukunftsorientiert entschieden. Sie wiesen mit ihrem deutlichen Nein-Votum die grenzenlosen und schädlichen Ausbauwünsche der Automobil- und Strassenbaulobby deutlich zurück. Eine zukunftsfähige Verkehrspolitik heisst Velo- und Fussverkehrsförderung, punktueller Ausbau des ÖV in den Agglomerationen und weniger statt mehr Strassen.
Nach diesem zukunftsweisenden Entscheid richtet sich nun der Fokus auf den Nationalstrassen- und Agglomerationsfonds NAF. umverkehR wird genau prüfen, was die Vor- und Nachteile dieses Fonds sind.

 

 

Hilf mit bei der Fotokampagne «#NightTrainDreams» zur Rettung der Nachtzüge!

Die Deutsche Bahn hält an ihrem Kurs, die Nachtzuglinien auf Ende Jahr einzustellen, mit aller Entschlossenheit fest. Auch die französiche SNCF hat beschlossen, im Sommer alle - bis auf zwei - Nachtzuglinien einzustellen. Es gibt aber auch Hoffnung: Der Aufsichtsrat der Österreichischen Bundesbahnen hat am 25. Mai bekannt gegeben, das Nachtzugreiseangebot ausbauen zu wollen. Zur Rettung der Nachtzüge braucht es weiterhin viel öffentlichen Druck!

 

 

Europaweite Aktionswoche zur Rettung der Nachtzüge!

Die Deutsche Bahn hält an ihrem Kurs, die Nachtzuglinien auf Ende Jahr einzustellen, mit aller Entschlossenheit fest. Auch die französiche SNCF hat beschlossen, im Sommer alle - bis auf zwei - Nachtzuglinien einzustellen. Es gibt aber auch Hoffnung: Der Aufsichtsrat der Österreichischen Bundesbahnen hat am 25. Mai bekannt gegeben, das Nachtzugreiseangebot ausbauen zu wollen. Laut zuverlässigen Quellen stehen die ÖBB unter anderem mit den SBB in Verhandlungen. Am 31. Mai haben unsere KollegInnen in Deutschland vom Bündnis «Bahn für alle» zur Pressekonferenz in Berlin eingeladen. Hier präsentierten Verkehrsfachleute das zukünftige europaweite Nachtzug-System «LunaLiner» sowie das Magazin «STOPPT das Nachtzug-AUS» der Öffentlichkeit. Zur Rettung der Nachtzüge braucht es auch weiterhin viel öffentlichen Druck!

Medienmitteilungen

Am Samstag, 20. August 2016, haben drei umverkehR-Aktivisten innert einer Stunde in der Stadt Luzern fiktive Bussen verteilt. Sie hätten als Polizisten sage und schreibe 2‘120 Fr. eingenommen! Für umverkehR Luzern ist klar: Der öffentliche Raum gehört allen und nicht einzelnen ParksünderInnen! Es kann nicht sein, dass durch die Bauarbeiten in der Neustadt Trottoirs und Velowege als Parkplatz missbraucht werden. Die öffentliche Hand soll die Kontrolltätigkeit über das Parkverhalten intensivieren. So würde der Staat Einnahmen generieren und die Öffentlichkeit erhielte den ihr zustehenden Platz zurück!

Gestern hat sich umverkehR mit einem Badetuch in der Grösse eines Parkfelds in der Badeanstalt Oberer Letten in Zürich breitgemacht. Löst man den Parkplatz aus seinem «natürlichen Kontext», dem Strassenraum, und platziert ihn auf der grünen Wiese, dann zeigt sich auf eindrückliche Weise, dass parkierte Autos viel zu viel Platz brauchen.

Die Deutsche Bahn stellt auf Ende 2016 den Betrieb ihrer Nachtzuglinien ein. Die Österreichischen Bundesbahnen zeigen Interesse an einer Übernahme einiger Linien. Klarheit gibt es leider noch nicht. umverkehR macht deswegen heute im Hauptbahnhof Zürich mit einer farbenfrohen Aktion den verantwortlichen Bahnbetreibern Mut, die Nachtzuglinien zu erhalten.

Am 5. Juni 2016 stimmen wir über die unsinnige Verkehrsfinanzierungs-Initiative der Auto- und Strassenbaulobby ab. Diese möchte jährlich 1,5 Milliarden Franken mehr in den Strassenbau stecken. Dies ist weder nachhaltig noch zukunftsweisend. Darum engagiert sich umverkehR für ein klares Nein zu dieser Initiative und ist heute in St. Gallen am Bohl / Coop City mit einer Aktion präsent.

Am 5. Juni 2016 stimmen wir über die unsinnige Verkehrsfinanzierungs-Initiative der Auto- und Strassenbaulobby ab. Diese möchte jährlich 1,5 Milliarden Franken mehr in den Strassenbau stecken. Dies ist weder nachhaltig noch zukunftsweisend. Darum engagiert sich umverkehR für ein klares Nein zu dieser Initiative und ist heute in Zürich auf dem Rathausplatz mit einer Aktion präsent.