umverkehR

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Nein zur unfairen Verkehrsfinanzierungs-Initiative

Nein zur unfairen Verkehrsfinanzierungs-Initiative

Die «Initiative für eine faire Verkehrsfinanzierung» will die Einnahmen aus den Treibstoffzöllen vollumfänglich für den Unterhalt und den Neubau von Nationalstrassen einsetzen. Das bedeutet jährlich 1,5 Mrd. Franken mehr für die Strasse.

umverkehR setzt sich für ein klares Nein gegen diese gefährliche Initiative ein.

eidgenössische Volksinitiative «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung»

eidgenössische Volksinitiative «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung»

Die Initiative will:

- die Rahmenbedingungen für nachhaltige Quartiere deutlich verbessern;

- die Zersiedelung wirksam stoppen, indem die Bauzonen geschlossen werden;

- keine weiteren Ausnahmen für das Bauen ausserhalb der Bauzonen zulassen;

- moderate Aufstockungen ermöglichen.

Was wollen wir?

Was wollen wir?

In den letzten Jahren wurden viele Nachtzugverbindungen von der Schweiz in wichtige europäische Wirtschaftszentren eingestellt: Bern–Brüssel (2003), Zürich–Rom (2009), Zürich–Barcelona (2012), Basel–Moskau (2013), Basel–Kopenhagen (2014). Auch die noch bestehenden Nachtzugverbindungen sind gefährdet. Mit der Kampagne zur Rettung des Nachtzugs setzt sich umverkehR dafür ein, dass Nachtzüge erhalten bleiben und dass der Zugverkehr gegenüber dem Flugverkehr nicht mehr benachteiligt wird.

umverkehR-News

Die Schweizer Stimmbevölkerung hat deutlich Ja zu einer zweiten Gotthardröhre gesagt. Das Thema Sicherheit hat anscheinend die Mehrheit überzeugt, obwohl die BefürworterInnen sonst nie für Sicherheit im Strassenverkehr plädieren.

Alle, die sich in den Agglomerationen mit nachhaltigen Verkehrsmitteln fortbewegen, also ÖV-PendlerInnen, VelofahrerInnen und FussgängerInnen, werden bei Annahme der 2. Gotthardröhre das Nachsehen haben. Denn das im Gotthard verbaute Geld – 3 Milliarden Franken für den motorisierten Strassenverkehr – wird für Projekte im Agglomerationsverkehr fehlen.

Die Abstimmung zur 2. Gotthardröhre naht. Die Sicherheit und das vermeintlich abgeschnittene Tessin stehen in der Diskussion im Vordergrund. Auch die Verschwendung von 3 Milliarden Franken wurde bereits thematisiert.
Kaum jemand spricht jedoch über die Agglomerationsprogramme, deren Umsetzung wegen den fehlenden 3 Milliarden gefährdet wird. Bereits jetzt fehlt Geld für baufähige Projekte in den Agglomerationen, sei es für den ÖV, den Velo- oder den Fussverkehr. Jede zusätzliche Milliarde, die in den Tunnelbau am Gotthard investiert wird, fehlt für die Finanzierung von Projekten in den Agglomerationen. Ein Ja zur zweiten Röhre trifft damit jeden oder jede – auch die Städterinnen und Städter und die Bevölkerung in den Agglomerationen.
Warum betrifft es die Agglomerationen?

Wer guckt in die Röhre bei einer Annahme der 2. Gotthardröhre? Alle, die sich in den Agglomerationen mit nachhaltigen Verkehrsmitteln fortbewegen: die ÖV-PendlerInnen, die VelofahrerInnen und die FussgängerInnen. Denn das im Gotthard verbaute Geld für den motorisierten Strassenverkehr wird für Projekte im Agglomerationsverkehr fehlen.

Mit dem Killerargument «Sicherheit» machen die Befürworter mobil für eine zweite Gotthardstrassenröhre. Wenn es aber um die Sicherheit in zweispurigen Tunnels so schlecht bestellt ist, stellt sich die Frage, warum es so viele Strassentunnels gibt, die dennoch im Gegenverkehr befahrbar sind?

Medienmitteilungen

Dienstag, 26. April 2016
Daniel Costantino

umverkehR wehrt sich zusammen mit der Allianz zur Rettung der Nachtzüge gegen die fortschreitende Abschaffung der Nachtzüge. In einem offenen Brief an die EU-Verkehrskommisarin Violeta Bulc fordert die Allianz das europäische Verkehrsministerium dazu auf, sich für den Erhalt der Nachtzuglinien der Deutschen Bahn einzusetzen.

Donnerstag, 17. Dezember 2015
Philippe Koch

Die Deutsche Bahn (DB) hat an ihrer gestrigen Ausschussitzung definitiv beschlossen, alle ihre Nachtzugverbindungen per Ende 2016 einzustellen. Dies betrifft die Nachtzugreisenden aus der Schweiz unmittelbar: Die Verbindungen nach Hamburg / Amsterdam / Berlin / Prag / Dresden werden von der DB betrieben und landen, wenn nicht andere Bahnunternehmen einspringen, auf dem Abstellgleis.

Am Samstag 28.11.2015 fahren die „Train-to-Paris“ Züge der International Union of Railways (UIC) in Paris ein und bringen so hunderte Delegierte und Regierungsmitglieder zum Klimagipfel. Mit der „Train-to-Paris“ Kampagne will die UIC auf das ungenutzte Potenzial des Schienenverkehrs bei der Erreichung der Klimaziele hinweisen. Merkwürdigerweise fehlt die SBB und die Schweizer Delegation für den Klimagipfel fast gänzlich bei der diesjährigen UIC-Kampagne. Noch vor sechs Jahren wurde die Reise des damaligen Bundesrats und UVEK-Vorstehers Moritz Leuenberger an den Klimagipfel nach Kopenhagen mit einem Sonderzug aufwändig inszeniert. Und die SBB übernahmen damals sogar die Kosten für die Bundesrats-Bahnreise.

Die Luzerner Stimmberechtigten haben heute ein deutliches Zeichen gesetzt: Mit dem Nein zur radikalen SVP-Verkehrsinitiative sagen sie gleichzeitig Ja zu einer lebenswerten Stadt und einer stadtverträglichen Mobilität. Das Komitee „Verkehrsinfarkt Nein“ ist erfreut über dieses Ergebnis. Die Bürgerinnen und Bürger unterstützen den Weg, den die Stadt Luzern seit 2010 und der Zustimmung zum „Reglement für eine nachhaltige städtische Mobilität“ eingeschlagen hat und sagen damit Ja zur Kontinuität.

Hat der Nachtzug eine Zukunft? Diese Frage stand im Zentrum des umverkehR-Podiums von gestern Abend in Bern. Für die rund 60 Gäste, die der Diskussion folgten, wurde aus den Aussage von Armin Weber (Leiter Internationaler Personenverkehr der SBB) schnell klar, dass das Nachtzugangebot weder bei der SBB noch bei der DB strategische Priorität hat. Bei der SBB liegt der gegenwärtige Fokus im Fernverkehr auf Tagesverbindungen, die von Hochgeschwindigkeitszügen am Tag bedient werden können und in einem Radius von 4-6 Stunden liegen.