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umverkehR sammelt Unterschriften gegen den Autobahnausbau

10. Oktober 2023

Heute wurde der den Bundesbeschluss über den Autobahnausbau publiziert. umverkehR wird ab sofort Unterschriften gegen den rückständigen und klimaschädlichen Autobahnausbau sammeln. Damit wir die Klimaziele erreichen, müssen wir diese Milliarden in die Förderung des ÖV sowie des Fuss- und Veloverkehrs investieren anstatt in fossile Monsterprojekte.

Gemäss dem heute publizierten Bundesbeschluss sollen mitten in der Klimakrise und nur wenige Monate nach der erfreulichen Annahme des Klimaschutzgesetzes 5.3 Milliarden in den Ausbau neuer Autobahnen verlocht werden.

«umverkehR sammelt ab sofort Unterschriften gegen den klimaschädlichen, nutzlosen und teuren Autobahnausbau», kündigt umverkehR-Co-Präsidentin Franziska Ryser an.

Aus der Zeit gefallen

Die vorgesehenen Autobahnausbauten liegen vor oder sogar in Städten wie Basel, Bern, Genf, Nyon, St. Gallen oder Schaffhausen. Hier braucht es keine teuren Autobahnprojekte, die Mehrverkehr und noch mehr Stau verursachen. «Diese Projekte stehen im eklatanten Widerspruch zur Verkehrspolitik in den betroffenen Städten.», ärgert sich Ryser. Entsprechend ist der Widerstand gegen den Autobahnausbau breit abgestützt und lokal verankert.

«Wir sind zuversichtlich, dass wir die nötigen Unterschriften schnell zusammenbringen und eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung den klimaschädlichen Autobahnausbau ablehnt», zeigt sich Ryser kämpferisch.

Bildmaterial

Klimadamo Bern 30. September 2023
Klimadamo Bern 30. September 2023

Fotos: Klimademo am 30. September 2023 in Bern, umverkehR

Zum Referendum


Strassenbau

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Votum gegen den ungebremsten Autobahnausbau

6. Juni 2016

Über 70% Nein zur unfairen Verkehrsfinanzierungs-Initiative – Votum gegen den ungebremsten Autobahnausbau

umverkehR ist hochzufrieden über die deutliche Ablehnung der unsinnigen Milchkuh-Initiative. Die StimmbürgerInnen haben vernünftig und zukunftsorientiert entschieden. Sie wiesen mit ihrem deutlichen Nein-Votum die grenzenlosen und schädlichen Ausbauwünsche der Automobil- und Strassenbaulobby deutlich zurück. Eine zukunftsfähige Verkehrspolitik heisst Velo- und Fussverkehrsförderung, punktueller Ausbau des ÖV in den Agglomerationen und weniger statt mehr Strassen.
Nach diesem zukunftsweisenden Entscheid richtet sich nun der Fokus auf den Nationalstrassen- und Agglomerationsfonds NAF. umverkehR wird genau prüfen, was die Vor- und Nachteile dieses Fonds sind.

 

 

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2. Gotthardröhre gefährdet Agglomerationsprojekte

8. Februar 2016

Alle, die sich in den Agglomerationen mit nachhaltigen Verkehrsmitteln fortbewegen, also ÖV-PendlerInnen, VelofahrerInnen und FussgängerInnen, werden bei Annahme der 2. Gotthardröhre das Nachsehen haben. Denn das im Gotthard verbaute Geld – 3 Milliarden Franken für den motorisierten Strassenverkehr – wird für Projekte im Agglomerationsverkehr fehlen.

Die Abstimmung zur 2. Gotthardröhre naht. Die Sicherheit und das vermeintlich abgeschnittene Tessin stehen in der Diskussion im Vordergrund. Auch die Verschwendung von 3 Milliarden Franken wurde bereits thematisiert.
Kaum jemand spricht jedoch über die Agglomerationsprogramme, deren Umsetzung wegen den fehlenden 3 Milliarden gefährdet wird. Bereits jetzt fehlt Geld für baufähige Projekte in den Agglomerationen, sei es für den ÖV, den Velo- oder den Fussverkehr. Jede zusätzliche Milliarde, die in den Tunnelbau am Gotthard investiert wird, fehlt für die Finanzierung von Projekten in den Agglomerationen. Ein Ja zur zweiten Röhre trifft damit jeden oder jede – auch die Städterinnen und Städter und die Bevölkerung in den Agglomerationen.
Warum betrifft es die Agglomerationen?

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Nein zum NAF

19. Juni 2014

umverkehR lehnt die Schaffung eines Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF) in der geplanten Form ab. Der NAF ist zu stark auf den Ausbau von Strasseninfrastrukturen ausgerichtet. Besonders in Agglomerationen ist der Strassenausbau kontraproduktiv, da dieser nur Mehrverkehr schafft, ohne die Mobilität zu fördern.

 

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Über umverkehR

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