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Die Strassen den Menschen - Begegnungszonen einfordern!

28
Mär
2018

Informationsveranstaltung zur Initiierung von Begegnungszonen

Volkshaus, Gelber Saal, Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich

 

15 Personen nehmen teil.
Wann: 28. März 2018 - 18:30 - 28. März 2018 - 19:30

Veranstaltungsort

Volkshaus Zürich "Gelber Saal"
Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich
8004 Zürich

In Begegnungszonen gehört die Strasse den Menschen und nicht den Autos. Anwohnende können in Wohnquartieren die Strasse zurückerobern, indem sie solche Zonen beantragen.

In Begegnungszonen kann man überall die Strasse queren und hat als Fussgänger Vortritt. Kinder dürfen sich in Wohnquartieren eher auf Strassen aufhalten, und Eltern lassen das auch zu. In Orts- oder Quartierzentren wird es attraktiver für Geschäfte oder Strassencafés, weil sich Fussgänger lieber in Begegnungszonen aufhalten. Die Aufenthaltsqualität ist viel höher. Ältere Leute und Leute mit eingeschränkter Mobilität haben weniger Stress und müssen keine Umwege bis zum Fussgängerstreifen laufen. Wenn Autofahrende mit Tempo 20 daherkommen, ist der Bremsweg massiv kürzer.

Die meisten Städte erwarten, dass die Anwohner die Initiative ergreifen und Unterschriften sammeln. In der Regel müssen 60 Prozent der Anwohnenden mit einer Unterschrift bestätigen: «Ja, wir wollen das!»

Begegnungszonen sind ein Modell, das durchaus in die Breite gehen könnte. Mit der sinnvollen Verdichtung unserer Städte wird die Qualität des öffentlichen Raumes immer wichtiger. Gut gemachte Begegnungszonen sind da ideal. Aber auch Tourismusorte sind sehr geeignet für Begegnungszonen. Prädestiniert sind historische kleine Dörfer im Tessin oder in anderen Bergregionen. Wegen der engen Strassen und fehlenden Trottoirs muss langsam gefahren werden. Es kann dort sogar darum gehen, dass ein ganzes Dorf zu einer Begegnungszone wird.

Referenten:

Rolf Steiner ist Verkehrsplaner und Mitinhaber des Büros Verkehrsteiner AG. Seine beiden Steckenpferde sind partizipative Prozesse und Videoanalysen. Er hat sich fundiertes Wissen zu Begegnungszonen erarbeitet und gibt einen Überblick über die bestehenden Rahmenbedingungen.

Pascal Regli ist Verkehrsplaner und Projektleiter bei Fussverkehr Schweiz. Er hat sich privat für die Begegnungszone  Hürstring in Zürich eingesetzt und verrät uns Tipps und Tricks zur erfolgreichen Umsetzung.

Programm

18.30-19.00 Rolf Steiner «Höhere Aufenthaltsqualität dank Begegnungszonen»

19.00-19.15 Pascal Regli «Anleitung zur erfolgreichen Umsetzung einer Begegnungszone»

19.15-19.30 Fragen und Diskussion

Im Anschluss findet die umverkehR-Generalversammlung statt (nur für Mitglieder)

Die Strassen den Menschen - Begegnungszonen einfordern!

Jetzt anmelden!

Vortrag: Begegnungszonen einfordern!

Starting 28. März 2018 - 20:30
Ending 28. März 2018 - 21:30

In Begegnungszonen gehört die Strasse den Menschen und nicht den Autos. Anwohnende können in Wohnquartieren die Strasse zurückerobern, indem sie solche Zonen beantragen.

In Begegnungszonen kann man überall die Strasse queren und hat als Fussgänger Vortritt. Kinder dürfen sich in Wohnquartieren eher auf Strassen aufhalten, und Eltern lassen das auch zu. In Orts- oder Quartierzentren wird es attraktiver für Geschäfte oder Strassencafés, weil sich Fussgänger lieber in Begegnungszonen aufhalten. Die Aufenthaltsqualität ist viel höher. Ältere Leute und Leute mit eingeschränkter Mobilität haben weniger Stress und müssen keine Umwege bis zum Fussgängerstreifen laufen. Wenn Autofahrende mit Tempo 20 daherkommen, ist der Bremsweg massiv kürzer.

Die meisten Städte erwarten, dass die Anwohner die Initiative ergreifen und Unterschriften sammeln. In der Regel müssen 60 Prozent der Anwohnenden mit einer Unterschrift bestätigen: «Ja, wir wollen das!»

Begegnungszonen sind ein Modell, das durchaus in die Breite gehen könnte. Mit der sinnvollen Verdichtung unserer Städte wird die Qualität des öffentlichen Raumes immer wichtiger. Gut gemachte Begegnungszonen sind da ideal. Aber auch Tourismusorte sind sehr geeignet für Begegnungszonen. Prädestiniert sind historische kleine Dörfer im Tessin oder in anderen Bergregionen. Wegen der engen Strassen und fehlenden Trottoirs muss langsam gefahren werden. Es kann dort sogar darum gehen, dass ein ganzes Dorf zu einer Begegnungszone wird.

Referenten:

Rolf Steiner ist Verkehrsplaner und Mitinhaber des Büros Verkehrsteiner AG. Seine beiden Steckenpferde sind partizipative Prozesse und Videoanalysen. Er hat sich fundiertes Wissen zu Begegnungszonen erarbeitet und gibt einen Überblick über die bestehenden Rahmenbedingungen.

Pascal Regli ist Verkehrsplaner bei Fussverkehr Schweiz. Er hat sich privat für die Begegnungszone am Hürstring in Zürich eingesetzt und verrät uns Tipps und Tricks zur erfolgreichen Umsetzung.

Programm

18.30-19.00 Rolf Steiner «Höhere Aufenthaltsqualität dank Begegnungszonen»

19.00-19.15 Pascal Regli «Anleitung zur erfolgreichen Umsetzung einer Begegnungszone»

19.15-19.30 Fragen und Diskussion

Im Anschluss findet die umverkehR-Generalversammlung statt (nur für Mitglieder).

Event Location

Volkshaus Zürich "Gelber Saal"
Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich
Zürich, 8004
This event is limited to 130 attendees. 15 are currently signed up.
The registration deadline for this event has passed.