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Rettet das Trottoir

Das Trottoir gehört den Fussgängerinnen und Fussgängern. Dieses wird zunehmend durch andere Nutzungen beansprucht. Dagegen wehren wir uns!

Im Interesse der Sicherheit und Attraktivität des Zufussgehens wehren wir uns dagegen, dass das Trottoir zur Fahrbahn wird und stellen folgende
Forderungen an den Bundesrat:

  • Getrennte Wege für Fussgänger/Innen und Velofahrende innerorts
  • Keine Velos auf Trottoirs (Ausnahme für Kinder bis max. 8 Jahre)
  • Keine Spass-und Transportfahrzeuge mit Motor auf Gehflächen (Elektro-Trottinettes, Post-Roboter und dergleichen)
  • Schaffung von verständlichen und praxistauglichen Regelungen: Wer darf wo fahren?

Alle Personen können unterschreiben, auch solche ohne Stimmrecht (z.B. Minderjährige).


Begründung

Das Trottoir gehört den Fussgänger/innen
Auf dem Trottoir sollen sich alle Menschen sicher zu Fuss bewegen können und nicht durch Fahrzeuge gestört werden. Das Trottoir ist von zentraler Bedeutung namentlich für die Schwächsten im Verkehr, die Kinder, die Seniorinnen und Senioren und die Menschen mit Behinderung. Das Trottoir ist gemäss Art. 43 des Strassenverkehrsgesetzes den Fussgängern vorbehalten. Dieser Grundsatz darf nicht durch Ausnahmen ausgehöhlt werden. Velos, Elektrovelos und andere Fahrzeuge mit Elektromotor sind schneller unterwegs als die Fussgänger/innen. Dies führt zu Verunsicherung, Konflikten oder Unfällen und beeinträchtigt generell die Attraktivität des Zufussgehens.

Scheinsicherheit für velofahrende Kinder und Jugendliche
Der Vorschlag des Bundesrates, Kindem bis 10 oder gar 12 Jahren das Fahren auf dem Trottoir zu erlauben, ist der falsche Weg und vermittelt eine Scheinsicherheit. Trottoirs im Innerortsbereich bergen für velofahrende Kinder und Jugendliche wegen der zahlreichen unübersichtlichen Situationen (Einmündungen, Hauseingänge, Ausfahrten aus Garagenvorplätzen und Parkplätzen, sichtbehindernde Bepflanzungen) ein hohes Risiko von Kollisionen. Dies umso mehr als in der Schweiz die Trottoirs generell sehr schmal sind. Kinder werden dadurch selber gefährdet und sie gefährden auch die Fussgänger/innen.

Bessere Lösungen werden verhindert
Bereits heute werden vielerorts Sicherheitsprobleme für Velofahrende statt auf der Fahrbahn durch eine Führung des Veloverkehrs auf dem Trottoir gelöst. Mit der Freigabe der Trottoirs für velofahrende Kinder und Jugendliche wird diese Tendenz verstärkt und damit das Schaffen sicherer Veloinfrastruktur auf der Fahrbahn untergraben. Die Zulassung von velofahrende Kindern und Jugendlichen auf dem Trottoir hebelt das Fahrverbot auf dem Trottoir aus und führt dazu, dass immer mehr auch ältere Velofahrende das Trottoir als Fahrbahn benutzen - ohne Unrechtbewusstsein.

Spass- und Transportfahrzeuge und neue Trends besser regeln
Die technische Entwicklung bringt neue Fahrzeuge und neue Probleme. Die Regelung muss rechtzeitig angegangen werden. Viele neue Kleinfahrzeuge mit Elektromotor sind so konstruiert, dass sie für den Einsatz auf Trottoirs konzipiert sind (z.B. Elektro-Trottinettes, Solowheel, Hoverboard, Elektro-Skateboard usw.). Aus Gründen der Gesundheits- und Bewegungsförderdung, der Ökologie und Energie ist eine vermehrte Motorisierung der Fortbewegung auf Kurzdistanzen abzulehnen. Die heutige Regelung, dass der Verkauf solcher Fahrzeuge zugelassen ist, aber die Benützung auf dem Trottoir verboten, ist praxisfremd und unlogisch. Die Polizei ist nicht in der Lage, die geltenden Fahrverbote durchzusetzen.

Einfache und verständliche Regelung
Die Regelungen, wer wo fahren darf oder wo fahren muss, ist sogar für Fachleute unverständlich und unklar. Elektro-Velos, Elektro-Trottinettes, Segways und anderen Fahrzeuge, welche bis zu 20km/h oder mit Tretunterstützung bis 25 km/h fahren dürfen, sind überall dort zugelassen, wo auch Velos fahren dürfen. Viele Städte haben die Trottoirs abschnittsweise für den Veloverkehr freigegen und es ist nicht mehr klar, wo Velos offiziell erlaubt sind und wo eigentlich verboten. Auf signalisierten Fuss- und Radwegen gilt eine Benutzungspflicht. Sie führt dazu, dass E-Bikes mit 45 km/h auf gleichen Flächen zusammen mit den Fussgängern verkehren müssen. Einfache und verständliche Regeln sind Voraussetzung für eine praxistaugliche Organisation des Fuss- und Veloverkehrs. Sie sollen im Verkehrskundeunterricht in der Primarschule vermittelt werden.

 

 

Rettet das Trottoir

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Rettet das Trottoir

Das Trottoir gehört den Fussgängerinnen und Fussgängern. Dieses wird zunehmend durch andere Nutzungen beansprucht. Dagegen wehren wir uns!

Forderungen
Im Interesse der Sicherheit und Attraktivität des Zufussgehens wehren wir uns dagegen, dass das Trottoir zur Fahrbahn wird und stellen folgende
Forderungen an den Bundesrat:

  • Getrennte Wege für Fussgänger/Innen und Velofahrende innerorts
  • Keine Velos auf Trottoirs (Ausnahme für Kinder bis max. 8 Jahre)
  • Keine Spass-und Transportfahrzeuge mit Motor auf Gehflächen (Elektro-Trottinettes, Post-Roboter und dergleichen)
  • Schaffung von verständlichen und praxistauglichen Regelungen: Wer darf wo fahren?

Alle Personen können unterschrieben, auch solche ohne Stimmrecht (z.B. Minderjährige). 

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Begründung

Das Trottoir gehört den Fussgänger/innen
Auf dem Trottoir sollen sich alle Menschen sicher zu Fuss bewegen können und nicht durch Fahrzeuge gestört werden. Das Trottoir ist von zentraler Bedeutung namentlich für die Schwächsten im Verkehr, die Kinder, die Seniorinnen und Senioren und die Menschen mit Behinderung. Das Trottoir ist gemäss Art. 43 des Strassenverkehrsgesetzes den Fussgängern vorbehalten. Dieser Grundsatz darf nicht durch Ausnahmen ausgehöhlt werden. Velos, Elektrovelos und andere Fahrzeuge mit Elektromotor sind schneller unterwegs als die Fussgänger/innen. Dies führt zu Verunsicherung, Konflikten oder Unfällen und beeinträchtigt generell die Attraktivität des Zufussgehens.

Scheinsicherheit für velofahrende Kinder und Jugendliche
Der Vorschlag des Bundesrates, Kindem bis 10 oder gar 12 Jahren das Fahren auf dem Trottoir zu erlauben, ist der falsche Weg und vermittelt eine Scheinsicherheit. Trottoirs im Innerortsbereich bergen für velofahrende Kinder und Jugendliche wegen der zahlreichen unübersichtlichen Situationen (Einmündungen, Hauseingänge, Ausfahrten aus Garagenvorplätzen und Parkplätzen, sichtbehindernde Bepflanzungen) ein hohes Risiko von Kollisionen. Dies umso mehr als in der Schweiz die Trottoirs generell sehr schmal sind. Kinder werden dadurch selber gefährdet und sie gefährden auch die Fussgänger/innen.

Bessere Lösungen werden verhindert
Bereits heute werden vielerorts Sicherheitsprobleme für Velofahrende statt auf der Fahrbahn durch eine Führung des Veloverkehrs auf dem Trottoir gelöst. Mit der Freigabe der Trottoirs für velofahrende Kinder und Jugendliche wird diese Tendenz verstärkt und damit das Schaffen sicherer Veloinfrastruktur auf der Fahrbahn untergraben. Die Zulassung von velofahrende Kindern und Jugendlichen auf dem Trottoir hebelt das Fahrverbot auf dem Trottoir aus und führt dazu, dass immer mehr auch ältere Velofahrende das Trottoir als Fahrbahn benutzen - ohne Unrechtbewusstsein.

Spass- und Transportfahrzeuge und neue Trends besser regeln
Die technische Entwicklung bringt neue Fahrzeuge und neue Probleme. Die Regelung muss rechtzeitig angegangen werden. Viele neue Kleinfahrzeuge mit Elektromotor sind so konstruiert, dass sie für den Einsatz auf Trottoirs konzipiert sind (z.B. Elektro-Trottinettes, Solowheel, Hoverboard, Elektro-Skateboard usw.). Aus Gründen der Gesundheits- und Bewegungsförderdung, der Ökologie und Energie ist eine vermehrte Motorisierung der Fortbewegung auf Kurzdistanzen abzulehnen. Die heutige Regelung, dass der Verkauf solcher Fahrzeuge zugelassen ist, aber die Benützung auf dem Trottoir verboten, ist praxisfremd und unlogisch. Die Polizei ist nicht in der Lage, die geltenden Fahrverbote durchzusetzen.

Einfache und verständliche Regelung
Die Regelungen, wer wo fahren darf oder wo fahren muss, ist sogar für Fachleute unverständlich und unklar. Elektro-Velos, Elektro-Trottinettes, Segways und anderen Fahrzeuge, welche bis zu 20km/h oder mit Tretunterstützung bis 25 km/h fahren dürfen, sind überall dort zugelassen, wo auch Velos fahren dürfen. Viele Städte haben die Trottoirs abschnittsweise für den Veloverkehr freigegen und es ist nicht mehr klar, wo Velos offiziell erlaubt sind und wo eigentlich verboten. Auf signalisierten Fuss- und Radwegen gilt eine Benutzungspflicht. Sie führt dazu, dass E-Bikes mit 45 km/h auf gleichen Flächen zusammen mit den Fussgängern verkehren müssen. Einfache und verständliche Regeln sind Voraussetzung für eine praxistaugliche Organisation des Fuss- und Veloverkehrs. Sie sollen im Verkehrskundeunterricht in der Primarschule vermittelt werden.