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Die Regionalgruppe Zürich von umverkehR hat auf die Antwort des Stadtrats zur Petition «Für eine lebensfreundliche Stadt Zürich» reagiert. Die Regierung hält weiterhin daran fest, dass über 100‘000 Stadtbewohnende nicht gesetzeskonform vor Lärm geschützt werden sollen. Gleichzeitig wird den Aktivisten von umverkehR mit Busse gedroht, weil Verkehrslärm aus der Musikanlage dringt.

 

Die verkehrspolitische Organisation umverkehR und die Koalition Luftverkehr Umwelt und Gesundheit (KLUG) haben Bundesrätin Doris Leuthard einen offenen Brief übergeben. Der Brief enthält konkrete Forderungen zum Klimaschutz in Bezug auf den Flug- und Eisenbahnverkehr. Gegen 100 Organisationen, Verbände und Parteien tragen die Forderungen mit. Die Briefübergabe ist Teil der Aktionswoche von «Back on Track», der Koalition zur Förderung der internationalen Zugverbindungen.

Was verharmlosend als Mobilitätsinitiative daherkommt, bedeutet Klartext «Bahn frei für den Autoverkehr!». Bei einer Annahme der Initiative drohen drastische Eingriffe in das Stadtbild. Damit mehr Autoverkehr durch die Stadt donnern kann, müssen die Strassen ausgebaut werden. Dies kann auch einmal auf Kosten von Bäumen gehen, wie Aktivisten von umverkehR symbolisch aufzeigen.

 

 

Während der Eröffnungsfeier für die neue Tramlinie 8 über die Hardbrücke, hat umverkehR mit einem Transparent auf die gefährliche Situation an der Bus- und Tramhaltestelle «Bahnhof Hardbrücke» aufmerksam gemacht. In der Planung dieses Grossprojekts wurde das Velo zu wenig berücksichtigt.

 

Velofahren liegt im Trend. In allen grossen Deutschschweizer Städten ist der Veloverkehr in den letzten Jahren angestiegen. In der Stadt Zürich hat der Veloverkehr von 2013 bis 2015 um 28% zugenommen. Gleichzeitig ist die Anzahl Unfälle mit schweren Personenschäden um 14% gesunken. Die Stadt Zürich sucht in der Berichterstattung den Sündenbock trotzdem regelmässig bei den Velofahrenden. Die erste Austragung des Verkehrssicherheitskongresses widmet sich dem Thema «Gefahren erkennen auf dem Velo». Dabei sind die Kollisionsgegner in Zweidrittel der Velounfälle mit schweren Personenschäden die Hauptverursacher.

Publishing Date: 
10. August 2017
Daniel Costantino

Wien - Zürich / Zahlreiche Rückmeldungen enttäuschter Nachtzugreisender sowie tausend Unterschriften für mehr Velotransportplätze im Nachtzug haben gewirkt. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) kündigen der Delegation von umverkehR bei der Übergabe der Petition an, dass das Angebot für Velotransportplätze ab Ende 2018 ausgebaut wird. Nächstes Jahr wird der Nachtzug nach Berlin und Hamburg wieder geteilt, um Hannover zu erschliessen und eine attraktivere Ankunftszeit am Zielort zu ermöglichen.

 

 

Kennen Sie das? Sie sind zu Fuss unterwegs und plötzlich steht vor Ihnen ein Auto auf dem Trottoir und versperrt den Weg. Und dies, obwohl das Trottoir den Fussgängerinnen und Fussgängern vorbehalten ist und dem motorisierten Individualverkehr bereits sehr viel Platz zur Verfügung gestellt wird.

Wir meinen «Platz Da! Weile mit Eile» - übersetzt: für den Güterumschlag wenn immer möglich am Strassenrand anhalten, ausladen, wegfahren. Kurz und schmerzlos.

Mit einer humorvollen Aktion hat umverkehR auf dieses Thema aufmerksam gemacht und fordert damit mehr Platz für Fussgängerinnen und Fussgänger.

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