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Was verharmlosend als Mobilitätsinitiative daherkommt, bedeutet Klartext «Bahn frei für den Autoverkehr!». Bei einer Annahme der Initiative drohen drastische Eingriffe in das Stadtbild. Damit mehr Autoverkehr durch die Stadt donnern kann, müssen die Strassen ausgebaut werden. Dies kann auch einmal auf Kosten von Bäumen gehen, wie Aktivisten von umverkehR symbolisch aufzeigen.

 

 

14 Nov 16
Bernhard Piller

umverkehR wollte es genauer wissen: Wie viel Platz bleibt den FussgängerInnen in unseren Städten im täglichen Gerangel um genügend Raum? Denn geht es in verkehrspolitischen Debatten um die knappen Raumverhältnisse in den Städten, ist meistens vom Kampf zwi-schen Auto und Velo oder von der Förderung des öffentlichen Verkehrs die Rede. Der Fuss-verkehr geht hierbei allzu häufig vergessen. Wieso eigentlich? Ist das Gehen doch die Basis unserer alltäglichen Fortbewegung. Etwa jeder vierte Weg wird in den Städten zu Fuss zurückgelegt.

Um herauszufinden, wie fussgängerfreundlich die Fusswege in unseren Städten sind, führte umverkehR im Sommerhalbjahr 2016 in acht Deutschschweizer Städten einen Fussverkehrs-Test durch. Es sind dies die folgenden Städte: Basel, Bern, Biel, Luzern, St. Gallen, Thun, Winterthur und Zürich.

 

5. Juli 2016 - 18:00 - 5. Juli 2016 - 20:00
Bernhard Piller
Ecke Lettensteg – Kloster Fahr-Weg, Lettensteg 1, 8005 Zürich 47°23'12.3"N 8°31'59.9"E, 8005 Zürich

Am Anfang und am Schluss jeder Autofahrt ist ... ein Parkplatz! Jedes Auto braucht also mindestens zwei Parkplätze. Der Platz auf städtischen Strassen ist knapp und unfair verteilt. Das Auto als das ineffizienteste und umweltschädlichste Fortbewegungsmittel beansprucht am meisten Platz.
umverkehR fordert: Platz da!

6. Juli 2016 - 16:15 - 6. Juli 2016 - 18:15
Bernhard Piller
SBB Treffpunkt, Bahnhof Basel SBB (in der Bahnhofshalle), Centralbahnstrasse 10,4051 Basel, 4051 Basel

Wir alle sind irgendwann am Tag zu Fuss unterwegs. Ob zur Arbeit, zum Einkaufen, ins Kino oder auch nur vom Tram zum Bahnhof. Aber der Mensch ist heutzutage weniger oft zu Fuss unterwegs als noch vor dem automobilisierten Zeitalter. Woran liegt das? An zu unattraktiven Fusswegen in den Städten? An einer zu hohen Unfallwahrscheinlichkeit?

29. Juni 2016 - 16:15 - 29. Juni 2016 - 18:15
Bernhard Piller
Treffpunkt Bahnhof Bern, Bahnhofplatz 10a, 3011 Bern, 3011 Bern

Wir alle sind irgendwann am Tag zu Fuss unterwegs. Ob zur Arbeit, zum Einkaufen, ins Kino oder auch nur vom Tram zum Bahnhof. Aber der Mensch ist heutzutage weniger oft zu Fuss unterwegs als noch vor dem automobilisierten Zeitalter. Woran liegt das? An zu unattraktiven Fusswegen in den Städten? An einer zu hohen Unfallwahrscheinlichkeit?

22. Juni 2016 - 16:15 - 22. Juni 2016 - 18:15
Bernhard Piller
SBB Treffpunkt HB Zürich, Bahnhofhalle Zürich Hauptbahnhof, 8001 Zürich, 8001 Zürich

Wir alle sind irgendwann am Tag zu Fuss unterwegs. Ob zur Arbeit, zum Einkaufen, ins Kino oder auch nur vom Tram zum Bahnhof. Aber der Mensch ist heutzutage weniger oft zu Fuss unterwegs als noch vor dem automobilisierten Zeitalter. Woran liegt das? An zu unattraktiven Fusswegen in den Städten? An einer zu hohen Unfallwahrscheinlichkeit?

8 Mär 16
Bernhard Piller

Die von der Autolobby lancierte Initiative für eine „faire Verkehrsfinanzierung“ verlangt, dass die gesamten durch die Mineralölsteuer generierten Einnahmen in den Strassenbau fliessen. Dies hätte gravierende Folgen:

  • so werden noch viel mehr unnötige Strassen gebaut, was zu Mehrverkehr und zur weiteren Zersiedlung der Schweiz führt.
  • der Bundeskasse werden jährlich 1,5 Milliarden Franken entzogen, die dann in den Bereichen Bildung und Forschung, öffentlicher Verkehr, Landwirtschaft, Entwicklungszusammenarbeit und bei den Kantonen fehlen.

Deshalb sagen wir: Nein zur unfairen Verkehrsfinanzierungs-Initiative am 5. Juni 2016

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