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Am 5. Juni 2016 stimmen wir über die unsinnige Verkehrsfinanzierungs-Initiative der Auto- und Strassenbaulobby ab. Diese möchte jährlich 1,5 Milliarden Franken mehr in den Strassenbau stecken. Dies ist weder nachhaltig noch zukunftsweisend. Darum engagiert sich umverkehR für ein klares Nein zu dieser Initiative und ist heute in Zürich auf dem Rathausplatz mit einer Aktion präsent.

Am 5. Juni 2016 stimmen wir über die unsinnige Verkehrsfinanzierungs-Initiative der Auto- und Strassenbaulobby ab. Diese möchte jährlich 1,5 Milliarden Franken mehr in den Strassenbau stecken. Dies ist weder nachhaltig noch zukunftsweisend. Darum engagiert sich umverkehR für ein klares Nein zu dieser Initiative und ist heute in Luzern auf dem Theaterplatz mit einer Aktion präsent.

Der von Kanton und Stadt geplante Rosengartentunnel führt zu mehr Autoverkehr und widerspricht der von der Stadtzürcher Stimmbevölkerung 2011 angenommenen Städte-Initiative von umverkehR. Zudem bringt er den BewohnerInnen von Wipkingen nicht die erhoffte Entlastung.

Die heute vom Regierungsrat des Kantons Basel Stadt veröffentlichten Verkehrszahlen zeigen deutlich, dass mit der städtischen Verkehrpolitik die von der Stimmbevölkerung geforderten 10 Prozent weniger Autoverkehr nicht umgesetzt werden können. Diese Zahlen bestätigen die ungenügende Stringenz der städtischen Verkehrspolitik und den fehlenden politischen Willen zur konsequenten Umsetzung des Volkswillens. Um die Vorgaben des Gegen-vorschlags zur Städte-Initiative zu erreichen, braucht es deutlich weitergehende Massnahmen.

Umdenken, umgestalten, Möglichkeiten aufzeigen, zum Nachdenken anregen. Das wollen wir mit unseren Aktionen zum Platzverbrauch.

Im Sommer und Herbst ist unser Riesenbadetuch in der Grösse eines Parkfeldes an verschiedenen Orten in der Schweiz zu sehen. Mal zeigt es sich von der grauen Seite auf grüner Wiese, mal belebt es in knalligem Grün die graue Teerlandschaft.

14 Nov 16
Bernhard Piller

umverkehR wollte es genauer wissen: Wie viel Platz bleibt den FussgängerInnen in unseren Städten im täglichen Gerangel um genügend Raum? Denn geht es in verkehrspolitischen Debatten um die knappen Raumverhältnisse in den Städten, ist meistens vom Kampf zwi-schen Auto und Velo oder von der Förderung des öffentlichen Verkehrs die Rede. Der Fuss-verkehr geht hierbei allzu häufig vergessen. Wieso eigentlich? Ist das Gehen doch die Basis unserer alltäglichen Fortbewegung. Etwa jeder vierte Weg wird in den Städten zu Fuss zurückgelegt.

Um herauszufinden, wie fussgängerfreundlich die Fusswege in unseren Städten sind, führte umverkehR im Sommerhalbjahr 2016 in acht Deutschschweizer Städten einen Fussverkehrs-Test durch. Es sind dies die folgenden Städte: Basel, Bern, Biel, Luzern, St. Gallen, Thun, Winterthur und Zürich.

 

5. Juli 2016 - 18:00 - 5. Juli 2016 - 20:00
Bernhard Piller
Ecke Lettensteg – Kloster Fahr-Weg, Lettensteg 1, 8005 Zürich 47°23'12.3"N 8°31'59.9"E, 8005 Zürich

Am Anfang und am Schluss jeder Autofahrt ist ... ein Parkplatz! Jedes Auto braucht also mindestens zwei Parkplätze. Der Platz auf städtischen Strassen ist knapp und unfair verteilt. Das Auto als das ineffizienteste und umweltschädlichste Fortbewegungsmittel beansprucht am meisten Platz.
umverkehR fordert: Platz da!

6. Juli 2016 - 16:15 - 6. Juli 2016 - 18:15
Bernhard Piller
SBB Treffpunkt, Bahnhof Basel SBB (in der Bahnhofshalle), Centralbahnstrasse 10,4051 Basel, 4051 Basel

Wir alle sind irgendwann am Tag zu Fuss unterwegs. Ob zur Arbeit, zum Einkaufen, ins Kino oder auch nur vom Tram zum Bahnhof. Aber der Mensch ist heutzutage weniger oft zu Fuss unterwegs als noch vor dem automobilisierten Zeitalter. Woran liegt das? An zu unattraktiven Fusswegen in den Städten? An einer zu hohen Unfallwahrscheinlichkeit?

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