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Publishing Date: 
17. September 2016
Bernhard Piller

umverkehR brachte gestern den internationalen PARK(ing) Day auch nach Basel. In Basel wurden mehrere Parkplätze an der Maulbeerstrasse und an der Alemannengasse umgestaltet. Es gab Zeit und Platz zum Verweilen, Spielen, Essen, Trinken und Musizieren oder um sich über umverkehR zu informieren. Ausserdem gab es die Möglichkeit mittels Velotaxi vom einen Parking Day Standort zum anderen zu gelangen.

Publishing Date: 
7. September 2016
Bernhard Piller

Parking Day 2016 – Die Strasse gehört uns!
umverkehR fordert öffentliche Freiräume statt Parkplätze. Zu viele Autos stehen in den Städten herum, versperren unseren Raum, nehmen uns den Platz zum Verweilen, Flanieren und Spielen weg. Autos verstellen unsere Lebensqualität. Hochgerechnet von den in Basel-Stadt zugelassenen gut 62 000 Personenwagen belegen alle Parkplätze zusammen gegen 4,5% der Kantonsfläche. Ist das nicht wahnsinnig?

 

 

Am Samstag, 20. August 2016, haben drei umverkehR-Aktivisten innert einer Stunde in der Stadt Luzern fiktive Bussen verteilt. Sie hätten als Polizisten sage und schreibe 2‘120 Fr. eingenommen! Für umverkehR Luzern ist klar: Der öffentliche Raum gehört allen und nicht einzelnen ParksünderInnen! Es kann nicht sein, dass durch die Bauarbeiten in der Neustadt Trottoirs und Velowege als Parkplatz missbraucht werden. Die öffentliche Hand soll die Kontrolltätigkeit über das Parkverhalten intensivieren. So würde der Staat Einnahmen generieren und die Öffentlichkeit erhielte den ihr zustehenden Platz zurück!

Gestern hat sich umverkehR mit einem Badetuch in der Grösse eines Parkfelds in der Badeanstalt Oberer Letten in Zürich breitgemacht. Löst man den Parkplatz aus seinem «natürlichen Kontext», dem Strassenraum, und platziert ihn auf der grünen Wiese, dann zeigt sich auf eindrückliche Weise, dass parkierte Autos viel zu viel Platz brauchen.

Publishing Date: 
28. Juni 2016
Bernhard Piller

Riesenbadetuchaktion am Oberen Letten in Zürich

Am Anfang und am Schluss jeder Autofahrt ist ... ein Parkplatz! Jedes Auto braucht also mindestens zwei Parkplätze. Der Platz auf städtischen Strassen ist knapp und unfair verteilt. Das Auto als das ineffizienteste und umweltschädlichste Fortbewegungsmittel beansprucht am meisten Platz. Und mehr Verkehr braucht mehr Platz, die Parkplatzfläche nimmt rasant zu: +55% zwischen 1985 und 2009.

umverkehR fordert: Platz da!
Im Bild nebenan die Riesenbadetuchaktion von umverkehR im August 2015 in Bern.

 

 

 

Publishing Date: 
15. Juni 2016
Bernhard Piller

umverkehR-Jahr des Fussverkehrs – wir testen die Wege in unseren Städten – machen Sie mit.

umverkehR möchte es wissen: Wie viel Platz bleibt den FussgängerInnen in unseren Städten im täglichen Gerangel um genügend Raum? Denn geht es in verkehrspolitischen Debatten um die knappen Raumverhältnisse in den Städten, ist meistens vom Kampf zwischen Auto und Velo oder von der Förderung des öffentlichen Verkehrs die Rede. Der Fussverkehr geht hierbei allzu häufig vergessen.
Wieso eigentlich? Ist das Gehen, die Basis unserer Fortbewegung, zu alltäglich, um Beachtung zu verdienen? Etwa jeder vierte Weg wird nämlich in den Städten zu Fuss zurückgelegt. In den Kernstädten ist dieser Anteil sogar noch höher, und ältere Menschen sowie Kinder sind noch viel öfter zu Fuss unterwegs.

Über 70% Nein zur unfairen Verkehrsfinanzierungs-Initiative – Votum gegen den ungebremsten Autobahnausbau

umverkehR ist hochzufrieden über die deutliche Ablehnung der unsinnigen Milchkuh-Initiative. Die StimmbürgerInnen haben vernünftig und zukunftsorientiert entschieden. Sie wiesen mit ihrem deutlichen Nein-Votum die grenzenlosen und schädlichen Ausbauwünsche der Automobil- und Strassenbaulobby deutlich zurück. Eine zukunftsfähige Verkehrspolitik heisst Velo- und Fussverkehrsförderung, punktueller Ausbau des ÖV in den Agglomerationen und weniger statt mehr Strassen.
Nach diesem zukunftsweisenden Entscheid richtet sich nun der Fokus auf den Nationalstrassen- und Agglomerationsfonds NAF. umverkehR wird genau prüfen, was die Vor- und Nachteile dieses Fonds sind.

 

 

Hilf mit bei der Fotokampagne «#NightTrainDreams» zur Rettung der Nachtzüge!

Die Deutsche Bahn hält an ihrem Kurs, die Nachtzuglinien auf Ende Jahr einzustellen, mit aller Entschlossenheit fest. Auch die französiche SNCF hat beschlossen, im Sommer alle - bis auf zwei - Nachtzuglinien einzustellen. Es gibt aber auch Hoffnung: Der Aufsichtsrat der Österreichischen Bundesbahnen hat am 25. Mai bekannt gegeben, das Nachtzugreiseangebot ausbauen zu wollen. Zur Rettung der Nachtzüge braucht es weiterhin viel öffentlichen Druck!

 

 

Mit der Verkehrsfinanzierungs-Initiative (Milchkuh-Initiative) fliesst mehr Geld in die Strassenkasse. Mit diesem Geld würden noch viel mehr unnötige Strassen gebaut, was zu Mehrverkehr und zur weiteren Zersiedlung der Schweiz führt.
Zudem entzieht die Initiative der Bundeskasse mindestens 1,5 Milliarden Franken pro Jahr – Geld, das in den Bereichen Bildung und Forschung, öffentlicher Verkehr, Landwirtschaft, Entwicklungszusammenarbeit und bei den Kantonen fehlen wird.

Am 5. Juni 2016 stimmen wir über die unsinnige Verkehrsfinanzierungs-Initiative der Auto- und Strassenbaulobby ab. Diese möchte jährlich 1,5 Milliarden Franken mehr in den Strassenbau stecken. Dies ist weder nachhaltig noch zukunftsweisend. Darum engagiert sich umverkehR für ein klares Nein zu dieser Initiative und ist heute in St. Gallen am Bohl / Coop City mit einer Aktion präsent.

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