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Medienmitteilungen

Donnerstag, 19. Februar 2015
Philippe Koch

Gestern hat der Bundesrat die Botschaft zum NAF an das Parlament verabschiedet. Damit wird die Finanzierung der Strasseninfrastruktur auf eine neue Grundlage gestellt. Sowohl die Stossrichtung als auch der konkrete Finanzierungsvorschlag sind für umverkehR inakzeptabel.

Am 20. Januar 2015 um 10.15 Uhr haben umverkehR-AktivistInnen mit einer Pyjama-Aktion am Hauptbahnhof Zürich auf das langsame Aussterben der Nachtzüge aufmerksam gemacht. Mit einer Petition fordert umverkehR Bundesrätin Doris Leuthard und SBB-CEO Andreas Meyer auf, den Nachtzug zu retten.

20 Jahre lang nichts tun. Das hat der Stadtrat mit dem Zeughausareal vor. Jetzt handeln und ein innovatives Wohnprojekt mit Vorbildcharakter aufgleisen: Das wollen 1095 Personen, die diesen Sommer die umverkehR-Petition für ein familienfreundliches und autofreies Zeughausareal in Winterthur unterzeichnet haben.

Dienstag, 23. September 2014
Philippe Koch

Seit Mai 2014 ist Filippo Leutenegger Stadtrat und Vorsteher des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements. Die Umweltorganisation umverkehR hat den neuen Stadtrat mit einer Aktion in seinem Amt begrüsst. Die Inszenierung auf dem Werdmühleplatz war spielerisch, die Forderung klar: «Herr Leutenegger, räumen Sie den Verkehr auf!» umverkehR verlangt vom Stadtrat, dass er seine eigenen Strategien (Abbau Parkplätze in der Blauen Zone / durchgängiges Veloroutennetz) zur Reduktion des Autoverkehrs endlich umsetzt.

Mitten im bunten Publikum des Buskers-Festivals tauchten gestern Abend drei silbern glänzende ÖV-Sardinen auf. Die drei Riesensardinen der Umweltorganisation umverkehR bewegten sich mit einer klaren Botschaft durch die Massen: «Ja zum Tram Region Bern am 28.9.2014» und «Mir wei o ine, ds 10ni ghört uf d Schine!» liessen sie verlauten. Die knappen Platzverhältnisse im 10er-Bus halten sogar die ans Leben in engen Büchsen gewöhnten Sardinen vom Benutzen der Linie 10 ab.

Die Basler Stimmberechtigten haben überzeugend der Reduktion des Autoverkehrs vor rund 3½ Jahren zugestimmt (Abstimmung über den Gegenvorschlag zur Städte-Initiative, 2010). Dem Regierungsrat hingegen fehlt jeglicher Mut, dem Willen der BaslerInnen nun Taten folgen zu lassen. Der Regierungsrat gibt selber zu, dass das nun vernehmlasste Verkehrspolitische Leitbild nicht tauglich ist, um den Volkswillen umzusetzen. Wirkungsvollere Massnahmen müssen jetzt her.

Dienstag, 24. Juni 2014
Philippe Koch

Seit knapp zwei Monaten ist Stadtrat Josef Lisibach als Vorsteher des Departements Bau im Amt. Die Umweltorganisation umverkehR hat Herrn Lisibach heute ein «Starter-Kit» zur Umsetzung des Gegenvorschlags zur Städte-Initiative überreicht. umverkehR erwartet vom Stadtrat ein klares Bekenntnis zur Festlegung im kommunalen Verkehrsrichtplan, wonach der Modalsplit zugunsten des ÖV und des Langsamverkehrs verschoben werden soll. Im überreichten Massnahmenkatalog machen die InitiantInnen konkrete Vorschläge, wie ÖV, Fuss- und Veloverkehr in Winterthur gestärkt werden können.

Donnerstag, 19. Juni 2014
Philippe Koch

umverkehR lehnt die Schaffung eines Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF) in der geplanten Form ab. Der NAF ist zu stark auf den Ausbau von Strasseninfrastrukturen ausgerichtet. Besonders in Agglomerationen ist der Strassenausbau kontraproduktiv, da dieser nur Mehrverkehr schafft, ohne die Mobilität zu fördern.

 

umverkehR fordert den Stadtrat auf, neben dem Zeughausareal auch weitere Entwicklungsgebiete autoarm zu realisieren. Autofrei zu leben ist ein Lebensstil, den immer mehr StadtbewohnerInnen wählen und der sowohl die Umwelt als auch das Haushaltsbudget schont. Mit dem brach liegenden Zeughausareal bietet sich in Winterthur die Möglichkeit, eine autofreie Siedlung mit bezahlbarem Wohnraum zu schaffen.

Der Nationalrat behandelt heute den Agglomerationsverkehr. Solange der grundlegende Konflikt zwischen den Zielen des Agglomerationsprogramms (2. Generation) einerseits und der Engpassbeseitigung im Nationalstrassennetz andererseits nicht thematisiert wird, lassen sich die Verkehrsprobleme in der Agglomeration aber nicht lösen.

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