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Medienmitteilungen

Wien - Zürich / Zahlreiche Rückmeldungen enttäuschter Nachtzugreisender sowie tausend Unterschriften für mehr Velotransportplätze im Nachtzug haben gewirkt. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) kündigen der Delegation von umverkehR bei der Übergabe der Petition an, dass das Angebot für Velotransportplätze ab Ende 2018 ausgebaut wird. Nächstes Jahr wird der Nachtzug nach Berlin und Hamburg wieder geteilt, um Hannover zu erschliessen und eine attraktivere Ankunftszeit am Zielort zu ermöglichen.

 

 

Heute hat sich umverkehR-Regionalgruppe Basel mit einem Badetuch in der Grösse eines Parkfelds im Gartenbad St. Jakob breitgemacht. Löst man den Parkplatz aus seinem «natürlichen Kontext», dem Strassenraum, und platziert ihn auf der grünen Wiese, dann zeigt sich auf eindrückliche Weise, dass parkierte Autos viel zu viel Platz brauchen. Der Trend zu immer grösseren Fahrzeugen ist in Basel besonders stark ausgeprägt. Michelle Lachenmeier, Grossrätin Grüne Basel-Stadt, reicht heute deshalb eine schriftliche Anfrage zu den neusten Kennzahlen von Neuwagen ein.

 

Fussgängerinnen und Fussgängern steht nur ein kleiner Anteil des Strassenraums zur Verfügung. Zusätzlich parkieren Autos oft hemmungslos auf Trottoirs. Mit einer humorvollen Aktion hat umverkehR den Spiess umgedreht und den verlorenen Platz auf der Strasse zurückerobert. Nach dem Motto «Platz Da! Weile mit Eile» fordert die Organisation Automobilisten auf, am Strassenrand statt auf dem Trottoir zu halten und nach dem Güterumschlag unverzüglich weiterzufahren.

 

umverkehR ist enttäuscht, dass der Stadtrat die Chance auf eine zeitgemässe Verkehrsinfrastruktur im Seefeld ungenutzt verstreichen lässt. Der Verkehr auf der Bellerivestrasse beeinträchtigt die Lebensqualität der Anwohnenden massiv und die Lärmbelastung liegt über dem Grenzwert. umverkehR fordert die Einführung von Tempo 30 sowie richtungsgetrennte Bus- und Velospuren.

 

Montag, 12. Juni 2017
Daniel Costantino

umverkehR lanciert anlässlich des 200-jährigen Jubiläums des Velos eine Petition und fordert mehr Velotransportplätze in Nachtzügen. Damit soll die Attraktivität des Nachtzuges erhöht werden. Der Nachtzug ist das ideale Verkehrsmittel für Veloferien und bietet eine umweltfreundliche Alternative zum Flugzeug.

 

Die Städte-Initiative in Zürich ist auf Zielkurs. Die Bevölkerung der Stadt bekräftigt die Forderung nach einer zukunftsweisenden Mobilität mit Eigeninitiative und Verhaltensänderung. Anstrengungen seitens städtischer Behörden sind leider nach wie vor nicht erkennbar. umverkehR fordert die Stadt auf, auf der Zielgeraden vorwärts zu machen und wirkungsvolle Massnahmen umzusetzen, damit der Autoverkehr in Zürich abnimmt.

 

 

Der aktuelle Mikrozensus Mobilität und Verkehr zeigt, dass die Ziele der Städte-Initiativen von umverkehR erreichbar sind. Die Abnahme des Anteils des motorisierten Individualverkehrs in den Grossstädten entspricht einem generellen Trend der Gesellschaft. Es ist an der Zeit, dass Politik und Verwaltung in Basel, Genf, Luzern, St. Gallen, Winterthur und Zürich diese Entwicklung erkennen und die Städte-Initiative umsetzen.

 

Dienstag, 25. April 2017
Daniel Costantino

umverkehR befürwortet den Basler Veloring aus vielen Gründen. Die drei wichtigsten Argumente sind die Erhöhung der Sicherheit auf Strassen und Kreuzungen, die Verbesserung der Gesundheit durch mehr Bewegung sowie die Verbesserung der Luftqualität durch den Einsatz sauberer Fahrzeuge.

Kanton und Stadt Zürich haben heute die Gesetzesvorlage und den Rahmenkredit für den geplanten Rosengartentunnel zwischen Wipkinger- und Bucheggplatz präsentiert. Der Tunnel führt zu mehr Autoverkehr und widerspricht der von der Stadtzürcher Stimmbevölkerung 2011 angenommenen Städte-Initiative von umverkehR. Die StadtzürcherInnen sagten ja zu einer zukunftsorientierten Verkehrspolitik, nun verharren Stadt- und Regierungsrat in einem veralteten Tunneldenken.

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