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Genf, 15.5.2011. Der Kanton Genf hat heute mit 50,3 Prozent die Städte-Initiative angenommen und muss nun innerhalb von acht Jahren ein Netz von Velostreifen und Fussgängerwegen einrichten. Genf ist bereits die vierte Stadt, in der sich die Stimmbevölkerung für klare Prioritäten beim ÖV, Fuss- und Veloverkehr ausspricht.
umverkehR ist hocherfreut, dass die Stimmbevölkerung des Kantons Genf die Städte-Initiative (l’initiative pour la mobilité douce) angenommen hat. Nach dem Erfolg der Städte-Initiative St. Gallen und den Gegenvorschlägen in Luzern und Basel geht der Siegeszug der umverkehR-Initiativen weiter. «umverkehR hat mit diesen Vorlagen den Nerv der Zeit getroffen», ist Co-Präsident Christian Harb überzeugt. «Der Abstimmungserfolg im autofreundlichen Genf verdeutlicht, dass die Stadtbevölkerung in der Verkehrspolitik klare Prioritäten für die Alternativen zum Auto wünscht.» Insbesondere der Velo- und Fussverkehr hat in den meisten Schweizer Städten einen grossen Nachholbedarf und angesichts der bedrohlichen Klimaerwärmung ein riesiges Potenzial. «umverkehR ist überzeugt, dass unsere Vorlagen auch in den restlichen beiden Städten Zürich und Winterthur gute Erfolgschancen haben», so Christian Harb.
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