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Das Wichtigste zur Städte-Initiative Zürich

Initiativtext als PDF

Abstimmung:
4. September 2011
Die Zürcher Stimmbevölkerung sagt Ja zur Städte-Initiative: Medienmitteilung

Eingereicht:
7309 Unterschriften (nötig wären 3000) am 8. Okt. 2008
Medienmitteilung und Bilder zur Einreichung in Zürich

Sammelphase:
Mitte April bis Oktober 2008

Argumente zum Download als PDF

UnterstützerInnen:
Alternative Liste Zürich
ÄrztInnen für Umweltschutz
Club der Autofreien
EVP Stadt Zürich
Fussverkehr Schweiz
Grüne Stadt Zürich
Grünliberale Stadt Zürich
Greenpeace
Junge Grüne Zürich
Juso Stadt Zürich
Pro Velo Zürich
SP Stadt Zürich

VCS Zürich

 

Argumentarium gegen den Stadttunnel.

 


 
Resolution gegen Ideenstau PDF Drucken E-Mail
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Anlässlich des Workshops «Ideenstau in Zürich? Anstösse für einen zukunftsfähigen Verkehr» vom 10. Januar 2008 entstand eine Resolution mit Massnahmen zur Förderung des ÖV, Fuss- und Veloverkehrs im Grossraum Zürich (Download als PDF). Bis Anfang Oktober können Sie die Massnahmen-Sammlung mit ihren eigenen Vorschlägen ergänzen (siehe weiter unten!). Danach werden die Vorschläge ausgewertet, gesondert und den Stadt- respektive Kantonsbehörden zur Prüfung und Umsetzung vorgelegt.

 

 

Massnahmensammlung, zusammengetragen während dem Workshop «Ideenstau in Zürich?» (Zürich, 10.1.2008)


Massnahmen für gesamte Grossregion Zürich

  • Mehr Sicherheit im Velonetz
  • Bessere Tangential-Verbindungen des öffentlichen Verkehrs
  • Die Einführung einer Umweltzone prüfen
  • Schadstoffgrenzwerte müssen jederzeit eingehalten werden
  • Ein Netz von «Veloautobahnen», getrennt von Auto- und Fussverkehr
  • Freizeit-Dienstleistungen mit Rabatt für Anreise ohne Auto
  • Rückbau aller Stadtautobahnen ab Autobahnumfahrung stadteinwärts
  • Vermehrter Wohnungsbau in der Stadt und speziell Schaffung autofreier Siedlungen; dazu sollen Pflichtparkplätze abgeschafft werden
  • «Velomobility» (Veloständer mit Mietvelos) nach dem Vorbild Paris prüfen
  • Mehr Einbahnstrassen und die frei werdende Spur für Bus oder/und Velo nutzen
  • Bewirtschaftung von Parkplätzen während 24 Stunden
  • Gute Park+Ride Angebote am Stadtrand (z.B. in Zürich Süd und Zürich Nord)
  • Quartierparkhäuser bauen, damit Strassen von Autos befreit werden (Parkplatzzahl darf aber insgesamt nicht erhöht werden)
  • Parallel zum Ausbau des ÖV flankierende Massnahmen für den MIV
  • Siedlungsentwicklung auf mehrere «dezentrale Zentren» beschränken
  • Unternehmenssteuern abhängig von Verkehrsaufkommen der Firma
  • Autofreie Quartiere
  • Kantonale Strassen in die Kompetenz der Stadt übergeben
  • Lastwagen-Transitverbot in der Stadt Zürich
  • Prinzipiell mindestens 50 Prozent Wohnanteil in Stadt-Quartieren und Siedlungen
  • Teilnahme Stadt Zürich am Versuch Roadpricing



Massnahmen für Zürich Süd (von Enge bis Säuliamt)

  • Aufwertung Sihlraum durch Abriss Sihlhochstrasse - Verlegung A3 in Tunnel bis Sihlhölzli (anstatt Stadttunnel) - bzw. ersatzloser Abriss
  • Schnellbus durch Uetlibergtunnel (Säuliamt bis Zürich)
  • Doppelspur Sihltalbahn, so dass die Sihltalbahn im 15 Minuten-Takt fahren kann und die Anschlüsse auf die Busse (schon heute im 15 Minuten-Takt) gewährleistet ist
  • S-Bahn-Tangente vom Zürichsee nach Zürich West
  • Schnellboote Wollishofen – Tiefenbrunnen
  • Verlängerungen Postautoverbindungen vom Säuliamt und der Buslinien 66, 67, 76 bis Sihlpost
  • Verlängerung der Sihltalbahn bis Sihlbrugg
  • Autofreies Sihltal
  • Einführung eines Verkehrsmonitoring nach Eröffnung des Uetlibergtunnels, damit die  Verkehrszahlen beobachtet werden können und frühzeitig Massnahmen gegen einen Verkehrskollaps ergriffen werden können.



Massnahmen für Zürich Transit (von Hardbrücke bis Milchbuck)

  • Unterbindung des Lastwagentransits (gezielte Lenkung auf Umfahrung durch eine Umprogrammierung des GPS-Navigations-Systems bzw. Änderung des LSVA-Systems in dem Sinne, dass Ortsdurchfahrten teurer sind als längere Umfahrungen)
  • Eine durchgehende ÖV-Spur in beide Richtungen auf der Westtangente von der Hardbrücke bis zum Milchbuck (bis zur Aufhebung des Provisoriums)
  • Die Kapazitätsreduktion während der Sanierung der Hardbrücke soll auch später beibehalten werden
  • Aufwertung des Quartiers durch sonntägliches Fahrverbot auf Hardbrücke (bis zur Aufhebung des Provisoriums)
  • Aufhebung der Provisoriums Westtangente und Abriss der Hardbrücke nach Eröffnung des Uetlibergtunnels



Massnahmen für Zürich West (von den Kreisen 5 und 9 bis Limmattal)

  • Rückbau der A1 von Brunau bis Weininger Kreuz zur Kantonsstrasse
  • Waidhaldentunnel für die Bahn als direkte Tangentialverbindung zwischen Glatt- und Limmattal



Massnahmen für Zürich Nord (nördliche Quartiere Zürich und Glatttal)

  • Rückbau auf zwei Spuren und Begrünung der Überlandstrasse
  • Velowege auf Schaffhauser- und Wehntalerstrasse (nur noch eine Autospur)
  • Tram entlang der 32-Buslinie führen
  • Tramlinien 7 und 9 bis Dübendorf verlängern
  • Tramlinie 14 bis Opfikon/Glattbrugg verlängern
  • Strassenverbindung zwischen Glatttalstrasse und Aubruggstrasse verhindern
  • Pförtneranlage an der Wehntalerstrasse einrichten

 

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