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Die wichtigsten Strassenbauvorhaben im Wallis
Ursprünglich war geplant, auf der französischen Seite des Genfersees eine Autobahn zu bauen, die auf der Schweizer Seite mit der A9 im Rhônetal hätte verknüpft werden sollen. Zu diesem Zweck sollte die Hauptstrasse zwischen St. Gingolph und dem Rhônetal ausgebaut werden [VS5-6, VD23]. Inzwischen ist das französische Autobahnprojekt nicht mehr aktuell. Ebenfalls schubladisiert wurde die Wiederinbetriebnahme der stillgelegten, auf französischer Seite unelektrifizierten Bahnlinie (Annemasse-)Evian-St. Gingolph-St Maurice für den Güterverkehr, die eine wirksame Alternative zum Schwerverkehr dargestellt hätte.
Nach wie vor in Planung sind aber die Ortsumfahrungen von St. Gingolph [VS5], Les Evouettes [VS6] sowie die A144 als Verbindung zur Autobahn A9 bei Rennaz [VD23]. Gerade letztere kann auf eine lange Planungsgeschichte zurückblicken. Gegen die aktuelle Linienführung verzichteten die Umweltverbände auf Opposition, da die Kantone Waadt und Wallis ökologische Aufwertungsmassnahmen auf den intensiv bewirtschafteten Landwirtschaftsflächen versprachen. Allerdings sistierte der Kanton Waadt auf Druck der Landwirte die entsprechenden Massnahmen. Inzwischen wurden die notwendigen Kredite für die A144 gesprochen und mit einem baldigen Baubeginn ist zu rechnen.
Nachdem sich bereits 1972 und 1986 die Zermatter Bevölkerung in einer Abstimmung gegen den wintersicheren Ausbau der Zufahrtsstrasse von Täsch ausgesprochen hatte, sagten die Stimmberechtigten am 5. März 2005 mit 52,9% dazu erstmals ja. Geplant ist eine wintersichere Verlängerung der Hauptstrasse von Täsch nach Zermatt [VS10] mit dem Bau eines Parkhauses für 2000 Plätze am Dorfeingang. Dabei ist mit Kosten von gegen 100 Mio. Franken (ohne Parkhaus) zu rechnen. Allerdings wurde gerade kürzlich ein neuer Umsteigeterminal Strasse/Bahn in Täsch für 74 Mio. Franken eröffnet. Bund und Kantone unterstützten das Projekt nur unter der Bedingung, dass die Strassenverbindung zwischen Täsch und Zermatt in den nächsten 25 Jahren nicht ausgebaut werde.
Die Projekte VS1-VS4 gehören zur Fertigstellung des Nationalstrassennetzes und werden hier beschrieben.
| Nr. |
Strecke |
Kosten (Mio.) |
Stand/Bau |
Bemerkungen |
| VS1 |
Sierre-Leuk/Susten |
560 |
2008-2014 |
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| VS2 |
Leuk/Susten-Gampel/Steg |
373 |
2002-2014 |
nur Kosten ab 2007 |
| VS3 |
Gampel/Steg-Visp (verbesserte Nordvariante) |
348 |
bis 2014 |
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| VS4 |
Umfahrung Visp |
1630 |
bis 2016 |
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| VS5 |
Umfahrung St. Gingolph |
40 |
Zwischenergebnis |
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| VS6 |
Verbindung Villeneuve-Le Bouveret |
73 |
Festsetzung |
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| VS7 |
Umfahrung Gampel/Steg |
122 |
Zwischenergebnis |
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| VS8 |
Ausbau Grosser St. Bernhard |
120 |
Zwischenergebnis |
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| VS9 |
Umfahrungen Münster, Geschinen, Ulrichen, Obergesteln |
50 |
Zwischenergebnis |
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| VS10 |
Zufahrt Zermatt |
100 |
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Abstimmung 2005 |
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Total Wallis |
3416 |
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