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Zürich, 8.11.2001. Wann wird das Limmatquai endlich autofrei? Die Regionalgruppe Zürich hat mit einem Kurzfilm von Julian Schlack auf den Missstand aufmerksam gemacht.
Mit einem Kurzfilm von Julian Schlack hat die umverkehR-Regionalgruppe Zürich am Montagabend auf der Rathausbrücke die Zürcher Sektionen von FDP, TCS und ACS aufgefordert, den Volksentscheid für ein autofreies Limmatquai zu respektieren statt zu blockieren. Der Schöneichtunnel hat gezeigt, dass eine Umlagerung auf den Öffentlichen Verkehr problemlos machbar ist. Trotz (oder wegen?) düsterer Verkehrs-Prophezeihungen ist es während den Sanierungen am Schöneich diesen Sommer zu keinen zusätzlichen Staus gekommen.
Volksentscheid endlich umsetzen
Seit Montag ist der Schöneichtunnel wieder auf allen Spuren befahrbar. Die umverkehR-Regionalgruppe Zürich hat diesen Tag zum Anlass genommen, darauf aufmerksam zu machen, dass der vor zwei Jahren gefällte Volksentscheid für ein autofreies Limmatquai immer noch nicht umgesetzt ist. Dies aus dem einfachen Grund, weil FDP, TCS und ACS den Entscheid mit unnötigen Rekursen verzögern. Die Veranstaltung auf dem Limmatquai wurde untermalt mit einem Kurzfilm von Julian Schlack, welcher mit einem Schuss Ironie einen Abstecher in die Geschichte der Eröffnung neuer Strassen macht.
Keine Staus am Schöneich
Dass umverkehR den Tag der Neueröffnung des Schöneich-Tunnels zum Anlass nimmt, gründet darin, dass sowohl wegen dem Schöneich wie wegen dem Limmatquai düstere Verkehrsprognosen für Autofahrende abgegeben wurden (und werden). Von einem Verkehrschaos war die Rede. Nachdem der Schöneichtunnel im Juni dieses Jahres bis heute gesperrt wurde, sieht die Bilanz anders aus: "Keine zusätzlichen Staus", wird in einem offiziellen Bericht auf der Homepage www.schöneich.ch vermeldet. In einem offenen Brief forderte die umverkehR-Regionalgruppe den Freisinn, TCS und ACS auf, den Zürcher Volksentscheid für ein autofreies Limmatquai zu respektieren statt zu blockieren, und bittet sie, ihre Rekurse zurückzuziehen. |