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Zürich, 8.2.2004. umverkehR begrüsst die Annahme des neuen kommunalen Verkehrsplans in Zürich. Die Aussicht auf die verschiedenen Möglichkeiten, den Verkehr erträglicher zu gestalten, hat eine Mehrheit bewogen, ein Ja einzulegen. Zudem haben die ZürcherInnen der irreführenden Kampagne von FDP und SVP eine erfreuliche Abfuhr erteilt.
Mit der Annahme des kommunalen Verkehrsplans können nun verschiedene zukunftsgerichtete Projekte in Angriff genommen werden. Wichtig ist, dass ein kommunales Veloroutennetz im Richtplan festgeschrieben ist, eine der Voraussetzungen für eine erfolgreiche Veloförderung. Dass FussgängerInnen endlich mehr Platz erhalten sollen, ist ebenso erfreulich. Der öffentliche Raum ist Allgemeingut und nicht nur für Autos da.
Dass die Wahl der Verkehrsmittel Velo und Füsse in der Stadt die klügste Wahl ist, wissen alle. Daher sollen VelofahrerInnen und FussgängerInnen bevorzugt behandelt werden. Attraktive Fussgängerzonen, Kaffeeduft ohne Abgasbeigeschmack sowie weniger Hektik und Lärm sind gute Gründe für einen Einkauf in der City. Dass die Portemonnaie-Dichte in Fussgängerzonen grösser ist als auf staugeplagten Verkehrsachsen, werden letztlich auch Gewerbetreibende begreifen. umverkehR setzt sich daher dafür ein, dass der Velo- und Fussverkehr verstärkt unterstützt und gefördert wird. |