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20.5.2009, Martin Kraft, Zürich
Neulich stand ich mit Thomas und Sandro am Bahnhof Hardbrücke, kurz vor meinem ersten Ausflug als umverkehR-Sardine im Zürcher ÖV. Von der Hardbrücke nach Stadelhofen, von Stettbach zum HB, es dauerte nicht lange, bis der Schweiss perlte und ich schreckliche Angst vor den überfüllten Saunas bekam, zu denen die S-Bahnen in Zürich leider zu oft werden. Die Metapher der Sardine - zusammengepfercht in der Dose - hat wunderbar funktioniert, es gab kaum einen Passagier, dem nicht ein Lächeln ins Gesicht huschte. Sogar die ach-so-ernsten-anzugtragenden-Zeitungleser hatten Ihre Mundwinkel nicht unter Kontrolle. Der wichtigste Punkt der Kampagne für mich ist nicht, eines der besten Nahverkehrsnetze der Welt noch besser zu machen, sondern dass es wichtig ist, Umsteigewilligen eine echte Alternative zu bieten, anstatt sie für die weise Entscheidung für den öffentlichen Verkehr zu bestrafen.
Ich habe mehr über meine Eindrücke und die Hintergründe der Kampagne in meinem Internet-Tagebuch (auf Englisch) verfasst.
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