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Hintergrund-Infos und Downloads

Die Entstehungsgeschichte der Städte-Initiative.

Im Dossier Städte-Initiative finden sich alle bisher veröffentlichen Beiträge zum Thema Städte-Initiative.

umverkehR sucht Aktive für die Regionalgruppen in Basel, Luzern, St. Gallen, Winterthur und Zürich. Interessierte können sich unter Tel. 044 242 72 76 oder info@umverkehr.ch informieren.

 
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Mehr Lebensqualität und weniger Verkehr in den Städten

Mehr Lebensqualität dank besserer Luft, weniger Lärm und Staus, durchgehenden Velowegnetzen und einem attraktiven ÖV-Angebot. Dies ist das Ziel der Städte-Initiativen, mit welchen umverkehR in den sechs Städten St. Gallen, Winterthur, Zürich, Luzern, Basel und Genf erfolgreich die Verkehrspolitik prägt. ÖV, Fuss- und Veloverkehr sollen gefördert werden, eine Kapazitätserhöhung von Haupt- und Hochleistungsstrassen ist zu unterbinden.

 

Die Städte-Initiative setzt bei den grössten Verkehrsproblemen an. Diese sind heute nicht am Gotthard, sondern in den Zentren: Die Städte und Agglomerationen ersticken immer mehr im Verkehr – und auch die Busse und Züge werden immer voller. Der Handlungsbedarf ist dringend. Und die Voraussetzungen für Alternativen zum Auto sind im städtischen Raum dank der hohen Siedlungsdichte ideal. Zug, Velo, Tram- und Fussverkehr sind hier um ein vielfaches effizienter als der MIV (motorisierte Individualverkehr): Die Kapazität eines S-Bahnzugs beispielsweise entspricht einer 7 Kilometer langen stehenden Autokolonne.

 

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Mit der Städte-Initiative ist es umverkehR gelungen, die Förderung der umweltfreundlichen Mobilität in allen sechs Städten im Gesetz zu verankern

Im März 2010 nahm die Stimmbevölkerung in St. Gallen die erste der sechs Städte-Initiativen mit 59 Prozent Ja-Stimmen deutlich an. In Basel wurde ein Gegenvorschlag angenommen, welcher den innerstädtischen Autoverkehr um 10% reduzieren und den Veloverkehr mit 10 Millionen Franken fördern will. Der Kanton Genf nahm im Mai 2011 überraschend die Initiative an, die Velowege und sichere Fussgänger-Querungen im ganzen Kanton fordert. Der Gegenvorschlag in Winterthur verankert seit Juli 2011 die Bevorzugung des ÖV, Fuss- und Veloverkehrs und die Erhöhung des umweltfreundlichen Verkehrs-Anteils um 8 Prozentpunkte im Richtplan. Er trat nach dem Rückzug der Initiative ohne Referendum in Kraft. Als letzte Stadt gab Zürich im September 2011 überraschend der Städte-Initiative den Vorzug gegenüber dem Gegenvorschlag des Stadtrates. Somit muss in der Stadt Zürich in den nächsten zehn Jahren jede vierte Autofahrt auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umgelagert werden.

 

Die Arbeit geht weiter

Wir können heute mit Stolz sagen, dass die Städte-Initiativen die Verkehrspolitik

auf lange Zeit prägen und auch über «unsere» sechs Städte hinaus Einfluss haben werden. umverkehR ist sich bewusst, dass noch viel Arbeit ansteht, damit die Ziele der Städte-Initiativen umgesetzt werden. Ob die verschiedenen Regierungen genügend unternehmen, wird sich zeigen. umverkehR wird die Umsetzung der Städte-Initiativen begleiten um den nötigen Druck aufrechtzuerhalten.


 



 

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