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Städte-Initiative in Basel ist lanciert PDF Drucken E-Mail
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Basel, 10. April 2008. umverkehR hat heute Morgen mit einer Aktion die Städte-Initiative in Basel lanciert. Dabei wurde beim stark befahrenden Heuwaage-Viadukt ein 10 Meter langer Vorhang aufgezogen, der die hässliche Strasse abdeckte und das Bild einer lebenswerten Stadt in den Vordergrund stellte. Mit der Aktion zeigt umverkehR symbolisch auf, dass Basel mit der Städte-Initiative an Lebensqualität gewinnt. Die kantonale Volksinitiative will den ÖV, Fuss- und Veloverkehr fördern und eine Kapazitätserhöhung von Haupt- und Hochleistungsstrassen unterbinden. Auch in vier weiteren Deutschschweizer Städten wird bis zum Sommer eine Städte-Initiative lanciert.

 


Aktivistinnen und Aktivisten von umverkehR sowie Mitglieder eines breit abgestützten Bündnisses von Parteien und Organisationen (siehe Beilage) zeigten mit einer Strassenaktion unter dem Heuwaage-Viadukt auf, wie sich Basel mit der Städte-Initiative verändern könnte: Ein kleines Café am Rand des tosenden Autoverkehrs wurde plötzlich gemütlich, als die Strasse durch einen grünen Vorhang ausgeblendet wurde, auf dem flanierende Fussgänger und eine Velofahrerin zu sehen waren. «Mit der Städte-Initiative gewinnt Basel mehr Lebensqualität dank besserer Luft, weniger Lärm und Staus, ein durchgehendes Velowegnetz und ein attraktives ÖV-Angebot», erläuterte Yvonne Joos, Kampagnenkoordinatorin der Städte-Initiative an der Lancierungsaktion.

 

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Die Initiative setzt bei den grössten Verkehrsproblemen an. Diese sind heute nicht nur am Gotthard, sondern vor allem in den Zentren: Die Städte und Agglomerationen ersticken immer mehr im Verkehr – und auch die Busse und Züge werden immer voller. Der Handlungsbedarf ist dringend. «Im städtischen Raum sind die Voraussetzungen für Alternativen zum Auto dank der hohen Siedlungsdichte ideal», so Yvonne Joos. «Zug, Velo, Tram- und Fussverkehr sind hier um ein Vielfaches effizienter als der motorisierte Individualverkehr.» Ein modernes Tram beispielsweise bietet Platz für 253 Fahrgäste und kann so einen morgendlichen Stau von 210 PWs ersetzen. 
In Basel weisen der ÖV und das Velowegnetz Lücken auf, die für viele Leute ein Grund sind, das Auto dem ÖV oder Velo vorzuziehen. So fehlen z.B. häufig Tangentialverbindungen, und es gibt in der Stadt zu wenige S-Bahn-Haltestellen. Das Tramnetz, das seit 70 Jahren um keinen Meter verlängert wurde, weist Lücken auf, auch Taktverdichtungen sind dringend nötig. Diese Lücken möchte die Städte-Initiative schliessen.
Am 16. April wird die Städte-Initiative in Zürich lanciert; im August folgen Luzern, St. Gallen und Winterthur.

 

Weitere Infos zum Download:

 

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