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Städte-Initiative Zürich ist lanciert PDF Drucken E-Mail
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Zürich, 16. April 2008. umverkehR hat heute Morgen mit einer Aktion die Städte-Initiative in Zürich lanciert. Dabei wurde beim Bahnhof Wiedikon ein 10 Meter langer Vorhang aufgezogen, der die stark befahrene Westtangente abdeckte und das Bild einer lebenswerten Stadt in den Vordergrund stellte. Mit der Aktion zeigt umverkehR symbolisch auf, dass Zürich mit der Städte-Initiative an Lebensqualität gewinnt. Die städtische Volksinitiative will den ÖV, Fuss- und Veloverkehr fördern und eine Kapazitätserhöhung von Haupt- und Hochleistungsstrassen unterbinden.

 


Aktivistinnen und Aktivisten von umverkehR sowie Mitglieder eines breit abgestützten Bündnisses (siehe Beilage) zeigten mit einer Aktion entlang der Westtangente, wie sich Zürich mit der Städte-Initiative verändern könnte: Ein kleines Café am Rand des tosenden Autoverkehrs wurde plötzlich gemütlich, als die Strasse durch einen grünen Vorhang ausgeblendet wurde, auf dem flanierende Fussgänger und eine Velofahrerin zu sehen sind. «Mit der Städte-Initiative gewinnt Zürich mehr Lebensqualität dank besserer Luft, weniger Lärm und Staus, ein durchgehendes Velowegnetz und ein attraktives ÖV-Angebot», erläuterte Yvonne Joos, Kampagnenkoordinatorin der Städte-Initiative an der Lancierungsaktion.

 

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Die Initiative setzt bei den grössten Verkehrsproblemen an. Diese sind heute nicht nur am Gotthard, sondern vor allem in den Zentren: Die Städte und Agglomerationen ersticken immer mehr im Verkehr – und auch die Busse und Züge werden immer voller. Der Handlungsbedarf ist dringend. «Im städtischen Raum sind die Voraussetzungen für Alternativen zum Auto dank der hohen Siedlungsdichte ideal», so Yvonne Joos. «Zug, Velo, Tram- und Fussverkehr sind hier um ein Vielfaches effizienter als der motorisierte Individualverkehr.» Eine moderne S-Bahn beispielsweise entspricht einer Autokolonne von 7 Kilometern im Morgenverkehr. 
Konkret verlangt die Städte-Initiative in Zürich, dass der Anteil von ÖV, Fuss- und Veloverkehr in den nächsten 10 Jahren um 10 Prozentpunkte ansteigt und die Kapazität der Haupt- und Hochleistungsstrassen nicht erhöht werden darf. Mit einem Workshop im Januar dieses Jahres hat umverkehR frühzeitig begonnen, Massnahmen zur Förderung des ÖV, Fuss- und Veloverkehrs zu sammeln. Damit möchte umverkehR aufzeigen, dass die Städte-Initiative auch umsetzbar ist. 
Am 10. April ist die Städte-Initiative in Basel lanciert worden; im August folgen Luzern, St. Gallen und Winterthur.

 

 

Weitere Infos zum Download:

  • Medienmappe zur Lancierung der Städte-Initiative in Zürich
  • Pressebilder zur Lancierung der Städte-Initiative in Zürich (demnächst)
 

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