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Resolution gegen Ideenstau PDF Drucken E-Mail
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Anlässlich des Workshops «Ideenstau in Zürich? Anstösse für einen zukunftsfähigen Verkehr» vom 10. Januar 2008 entstand eine Resolution mit Massnahmen zur Förderung des ÖV, Fuss- und Veloverkehrs im Grossraum Zürich (Download als PDF). Bis Anfang Oktober können Sie die Massnahmen-Sammlung mit ihren eigenen Vorschlägen ergänzen (siehe weiter unten!). Danach werden die Vorschläge ausgewertet, gesondert und den Stadt- respektive Kantonsbehörden zur Prüfung und Umsetzung vorgelegt.

 

 

Massnahmensammlung, zusammengetragen während dem Workshop «Ideenstau in Zürich?» (Zürich, 10.1.2008)


Massnahmen für gesamte Grossregion Zürich

  • Mehr Sicherheit im Velonetz
  • Bessere Tangential-Verbindungen des öffentlichen Verkehrs
  • Die Einführung einer Umweltzone prüfen
  • Schadstoffgrenzwerte müssen jederzeit eingehalten werden
  • Ein Netz von «Veloautobahnen», getrennt von Auto- und Fussverkehr
  • Freizeit-Dienstleistungen mit Rabatt für Anreise ohne Auto
  • Rückbau aller Stadtautobahnen ab Autobahnumfahrung stadteinwärts
  • Vermehrter Wohnungsbau in der Stadt und speziell Schaffung autofreier Siedlungen; dazu sollen Pflichtparkplätze abgeschafft werden
  • «Velomobility» (Veloständer mit Mietvelos) nach dem Vorbild Paris prüfen
  • Mehr Einbahnstrassen und die frei werdende Spur für Bus oder/und Velo nutzen
  • Bewirtschaftung von Parkplätzen während 24 Stunden
  • Gute Park+Ride Angebote am Stadtrand (z.B. in Zürich Süd und Zürich Nord)
  • Quartierparkhäuser bauen, damit Strassen von Autos befreit werden (Parkplatzzahl darf aber insgesamt nicht erhöht werden)
  • Parallel zum Ausbau des ÖV flankierende Massnahmen für den MIV
  • Siedlungsentwicklung auf mehrere «dezentrale Zentren» beschränken
  • Unternehmenssteuern abhängig von Verkehrsaufkommen der Firma
  • Autofreie Quartiere
  • Kantonale Strassen in die Kompetenz der Stadt übergeben
  • Lastwagen-Transitverbot in der Stadt Zürich
  • Prinzipiell mindestens 50 Prozent Wohnanteil in Stadt-Quartieren und Siedlungen
  • Teilnahme Stadt Zürich am Versuch Roadpricing



Massnahmen für Zürich Süd (von Enge bis Säuliamt)

  • Aufwertung Sihlraum durch Abriss Sihlhochstrasse - Verlegung A3 in Tunnel bis Sihlhölzli (anstatt Stadttunnel) - bzw. ersatzloser Abriss
  • Schnellbus durch Uetlibergtunnel (Säuliamt bis Zürich)
  • Doppelspur Sihltalbahn, so dass die Sihltalbahn im 15 Minuten-Takt fahren kann und die Anschlüsse auf die Busse (schon heute im 15 Minuten-Takt) gewährleistet ist
  • S-Bahn-Tangente vom Zürichsee nach Zürich West
  • Schnellboote Wollishofen – Tiefenbrunnen
  • Verlängerungen Postautoverbindungen vom Säuliamt und der Buslinien 66, 67, 76 bis Sihlpost
  • Verlängerung der Sihltalbahn bis Sihlbrugg
  • Autofreies Sihltal
  • Einführung eines Verkehrsmonitoring nach Eröffnung des Uetlibergtunnels, damit die  Verkehrszahlen beobachtet werden können und frühzeitig Massnahmen gegen einen Verkehrskollaps ergriffen werden können.



Massnahmen für Zürich Transit (von Hardbrücke bis Milchbuck)

  • Unterbindung des Lastwagentransits (gezielte Lenkung auf Umfahrung durch eine Umprogrammierung des GPS-Navigations-Systems bzw. Änderung des LSVA-Systems in dem Sinne, dass Ortsdurchfahrten teurer sind als längere Umfahrungen)
  • Eine durchgehende ÖV-Spur in beide Richtungen auf der Westtangente von der Hardbrücke bis zum Milchbuck (bis zur Aufhebung des Provisoriums)
  • Die Kapazitätsreduktion während der Sanierung der Hardbrücke soll auch später beibehalten werden
  • Aufwertung des Quartiers durch sonntägliches Fahrverbot auf Hardbrücke (bis zur Aufhebung des Provisoriums)
  • Aufhebung der Provisoriums Westtangente und Abriss der Hardbrücke nach Eröffnung des Uetlibergtunnels



Massnahmen für Zürich West (von den Kreisen 5 und 9 bis Limmattal)

  • Rückbau der A1 von Brunau bis Weininger Kreuz zur Kantonsstrasse
  • Waidhaldentunnel für die Bahn als direkte Tangentialverbindung zwischen Glatt- und Limmattal



Massnahmen für Zürich Nord (nördliche Quartiere Zürich und Glatttal)

  • Rückbau auf zwei Spuren und Begrünung der Überlandstrasse
  • Velowege auf Schaffhauser- und Wehntalerstrasse (nur noch eine Autospur)
  • Tram entlang der 32-Buslinie führen
  • Tramlinien 7 und 9 bis Dübendorf verlängern
  • Tramlinie 14 bis Opfikon/Glattbrugg verlängern
  • Strassenverbindung zwischen Glatttalstrasse und Aubruggstrasse verhindern
  • Pförtneranlage an der Wehntalerstrasse einrichten

 

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