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Die Städte-Initiative Zürich verlangt einen starken ÖV, Fuss- und Veloverkehr. Die Vorlage kommt am 4. September oder am 27. November 2011 mit dem Gegenvorschlag des Stadtrats zur Abstimmung.
Die Städte-Initiative will den Verkehrsanteil der umweltfreundlichen Verkehrsmittel um 10 Prozentpunkte erhöhen. Mit einem JA zur Städte-Initiative präsentiert sich Zürich als dynamische Stadt, die die vorhandenen Verkehrsprobleme anpackt. Mit einem JA zur Städte-Initiative setzen Sie ein Zeichen für mehr Lebensqualität in Zürich und für…
- … ein komfortables und schnelles ÖV-Netz
- … weniger Staus und ein rasches Vorankommen
- … sichere Strassen für alle Verkehrsteilnehmenden
- … mehr Erholungsraum, weniger Lärm und mehr saubere Luft
- … mehr Umsatz für Geschäfte in der Innenstadt
Die Städte-Initiative fordert nicht weniger Verkehr, sondern eine Verlagerung hin zu den umweltfreundlichen und effizienten Verkehrmitteln wie Tram, S-Bahn, Velo und Fussverkehr. Da der Anteil des ÖV in Zukunft durch verschiedene ÖV-Grossprojekte (Durchmesserlinie, Tram Zürich West, Tram Hardbrücke usw.). überproportional zunehmen wird, muss durch die Initiative nur rund ein Fünftel des motorisierten Individualverkehrs hin zu umweltfreundlichen Verkehrsmitteln verlagert werden.
Das Ziel der Städte-Initiative ist erreichbar:
- Der Motorisierungsgrad nimmt in Zürich seit 15 Jahren ab, die Zahl der autolosen Haushalte steigt an. In schlecht ans ÖV-Netz angeschlossenen Aussenquartieren wie z.B. Neu-Affoltern oder Witkion ist die Motorisierung aber noch immer hoch. Wenn der ÖV dort gefördert wird, ist das Umsteige-Potenzial entsprechend gross.
- Der Veloverkehr hat in der Stadt Zürich grossen Nachholbedarf; in der Stadt Basel werden rund 3x mehr Wegstrecken mit dem Fahrrad zurückgelegt als in Zürich.
- Eine Studie des Tiefbauamts hat gezeigt, dass in der Stadt Zürich rund ein Fünftel aller Autofahrten ohne grössere Einschränkungen mit dem ÖV zurückgelegt werden könnten und 10 Prozent mit dem Fahrrad.
Die Städte-Initiative als notwendiger Schritt in Richtung einer 2000-Watt-Gesellschaft
Verkehrswachstum ist kein Naturgesetz, sondern eine Folge von politischen Entscheiden. Der Verkehr wächst dort, wo auch die entsprechenden Investitionen getätigt werden. Wenn wir in Schienen statt in Strassen, in verkehrsberuhigte Quartiere und autofreie Plätze statt in den Autobahnausbau investieren, so können wir das endlose Verkehrswachstum stoppen, die Lebensqualität in der Stadt fördern und einen wichtigen Schritt in Richtung 2000-Watt-Gesellschaft machen.
Mehr Infos:
Aktion vor dem Gemeinderat (mit Fotos und Links)
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