St. Gallen, 11.12.2008. Die Umweltorganisation umverkehR und der VCS St. Gallen/Appenzell haben heute gemeinsam mit Vertretern von lokalen Parteien und Organisationen die Städte-Initiative zur Förderung des ÖV, Fuss- und Veloverkehrs mit 1666 Unterschriften eingereicht. Ein deutliches Zeichen, dass das künftige Verkehrswachstum in der Stadt St. Gallen durch die Optimierung des Angebots von ÖV, Fuss- und Veloverkehr aufgefangen werden soll. An der Einreichung wurde deshalb ein grüner Zebrastreifen für den ÖV, Fuss- und Veloverkehr ausgelegt.
Aktive von umverkehR, dem VCS und weiteren unterstützenden Organisationen haben heute Morgen vor dem Rathaus einen Fussgängerstreifen ausgerollt, dessen Streifen aus grünem Rasenteppich bestehen. Über diesen Zebrastreifen wurden die Unterschriften überreicht, begleitet von Kindern und Erwachsenen mit Fahrrädern, einem Leiterwagen, der Seifenkiste vom Heldenrennen und mit einem grossen Spielzeugzug. Die Aktion macht deutlich, dass die Städte-Initiative zu mehr Lebensqualität in St. Gallen beiträgt, indem sie den Anteil des ÖV, Fuss- und Veloverkehrs am Gesamtverkehrsvolumen erhöhen will.
«Die Stadtbevölkerung hat genug von Lärm, Gestank und Staus. Das zeigen die 1666 Unterschriften deutlich», erläuterte Carola Hillman, Geschäftsleiterin VCS-SGAP, bei der Einreichung. «Die Leute in den Städten und Agglomerationen wollen sich heute mit dem ÖV, Fuss- und Veloverkehr fortbewegen. Die Stadtbehörden sind aufgefordert sich dementsprechend für klimafreundliche Verkehrsmittel stark zu machen und dadurch das Verkehrswachstum des Gesamtverkehrsaufkommens abzudecken.» Mit einer Zwischenkampagne werden umverkehR und VCS frühzeitig aufzeigen, dass die Initiative umsetzbar ist. Nadia Bischof, Kampagnenkoordinatorin umverkehR: «Wir setzen uns zusammen mit unseren Partnern für die Optimierung des Angebots der effizienten und umweltverträglichen Mobilität ein. Bessere Abstimmungen der Fahrpläne, die Optimierung des Veloweg- sowie Fussgängernetzes machen das Umsteigen attraktiver.»
In den vergangenen Wochen wurden die Städte-Initiative bereits in Basel, Luzern, Winterthur und Zürich eingereicht – ebenfalls mit sehr guten Sammelresultaten.
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