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Strasse und Schiene in Winterthur stossen heute an ihre Kapazitätsgrenzen. Doch Projekte für so genannte Entlastungsstrassen – wie z.B. die tiefergelegte Vogelsangstrasse oder ein Kurztunnel im Zentrum Töss – bringen langfristig nur noch mehr Autoverkehr auf die heute schon überfüllten Strassen. Das Geld ist zum Fenster hinausgeworfen, wenn die freigewordenen Strassenkapazitäten nicht für die Quartiere, den Veloverkehr oder den ÖV genutzt werden.

Die Städte-Initiative Winterthur möchte deshalb den Anteil des ÖV, Fuss- und Veloverkehrs in den nächsten Jahren merklich erhöhen. Und sie fordert, dass der Neu- und Ausbau von Hauptverkehrsstrassen nur dann zulässig sein soll, wenn dadurch die Kapazität des Strassennetzes für den motorisierten Individualverkehr nicht zunimmt.
ÖV, Fuss- und Veloverkehr sind die effizientesten Verkehrsmittel. Eine Förderung nutzt die vorhandenen Strassenkapazitäten besser. Potential für den Ausbau des ÖV besteht insbesondere bei den Tangentialverbindungen, welche in den letzten Jahren zunehmend abgebaut wurden. Auch im Velowegnetz bestehen noch immer erhebliche Lücken, insbesondere rund um den Hauptbahnhof. Die Parkierungssituation für Velos rund um den Hauptbahnhof, bei anderen Bahnhöfen wie Oberwinterthur oder Grüze und in der Altstadt ist alles andere als optimal. Es fehlt nicht zuletzt an gedeckten und gesicherten Parkplätzen.
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