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Stockender Verkehr, dreckige Luft, Lärm und Gestank in der Innenstadt? Dem kann ein gut ausgebautes Netz des öffentlichen Verkehrs Abhilfe schaffen. Ein einziger Deppelgelenktrolleybus der VBSG kann gleich viele Leute in die Stadt transportieren, wie dies 80 Autos bei durchschnittlicher Belegung tun.

Die Städte-Initiative fordert deshalb in St. Gallen, dass der motorisierte Individualverkehr nicht weiter zunimmt: Das gesamte Verkehrswachstum soll mit dem ÖV, Fuss- und Veloverkehr aufgefangen werden. Dadurch gewinnt die Stadt St. Gallen an Attraktivität und Lebensqualität.
Am 7. März 2010 kam die Städte-Initiative in St Gallen als erste Vorlage an die Urne und wurde mit 59 Prozent Ja deutlich gewonnen. Seither gibt es positive Ansätze: So wurde ein Verantwortlicher für den Fuss- und Veloverkehr eingesetzt und der ÖV ausgebaut - z.B. eine neue Buslinie gebaut (Medienmitteilung zum ersten Jahrestag). Damit die Ziele der Städte-Initiative aber langfristig eingehalten werden, braucht es auch Massnahmen zur Verkehrsberuhigung und eine klare Stellung der Regierung gegen die Südspange.
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