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Basel ist eigentlich eine Velo-, Tram- und Fussgängerstadt. Von den Einwohnerinnen und Einwohnern im Kanton Basel hat nur jeder Dritte ein eigenes Auto. Trotzdem leidet ein grosser Teil der Bevölkerung unter einer Abgas- und Lärmbelastung über den Grenzwerten, unter verstopften Strassen und Stau.

Am 28. November hat die Basler Bevölkerung die Weichen jedoch neu gestellt: Mit 55% Ja-Stimmen hat sie dem Gegenvorschlag zur Städte-Initiative zugestimmt. Dieses Ja ist trotz Ablehnung der Initiative ein grosser Erfolg: Es verpflichtet den Kanton, den innerstädtischen Autoverkehr in 10 Jahren um 10 Prozent zu reduzieren. Autobahn-Ausbauten können neu nur realisiert werden, wenn dadurch die Kapazität des Strassennetzes insgesamt nicht erhöht wird. Und für den Velo- und Fussverkehr stehen Fördergelder von 10 Mio Franken zur Verfügung.
Rezepte für einen schlanken Stadtverkehr
Die Stadt Basel hat im April 2011 ein erstes Konzept zur Umsetzung des Gegenvorschlags vorgestellt. umverkehR begrüsst die vorgeschlagenen Massnahmen. Es braucht jedoch noch mehr fantasievolle Ideen und neue mutige Projekte, um den Autoverkehr um 10% zu reduzieren. Die Regionalgruppe Basel von umverkehR sammelte deshalb an den Umwelttagen und hier online Rezepte für einen schlanken Stadtverkehr. Sie wurden im Juli Herrn Regierungsrat Wessels überreicht. Eine Kostprobe:
- Autofreie Haushalte erhalten einen Bonus bei der Steuer - Parkplätze am Strassenrand aufheben. Stattdessen zentrale Quartierparkhäuser. - Gepäck-Transport von Tür zu Tür
- Autofreie Haushalte erhalten jährlich einen kostenlosen Veloservice - Quartierstrassen autofrei - Regierungsräte als Vorbilder aufs Velo! - Winterdienst auf Velowegen hat Priorität Nr. 1. - Jeden Sonntag autofrei Die ganze Rezept-Sammlung
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