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Rangliste
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Auslastung
Sitzplätze |
Note |
| 1 |
Rapperswil-Jona |
10.0% |
6.00 |
| 2 |
Sion |
13.0% |
5.80 |
| 3 |
Grenchen |
13.8% |
5.75 |
| |
Yverdon |
13.8% |
5.75 |
| 5 |
Zofingen-Wiggertal |
15.8% |
5.61 |
| 6 |
Solothurn |
18.7% |
5.42 |
| 7 |
Morges |
19.1% |
5.39 |
| 8 |
Furttal |
20.4% |
5.31 |
| 9 |
Emmen |
20.6% |
5.29 |
| 10 |
Chur |
22.1% |
5.19 |
| 11 |
Burgdorf |
23.0% |
5.13 |
| |
Kreuzlingen |
23.1% |
5.13 |
| 13 |
Schwyz |
23.7% |
5.09 |
| 14 |
Locarno |
24.0% |
5.07 |
| 15 |
Rheintal |
24.5% |
5.03 |
| 16 |
Küsnacht-Zollikon |
24.9% |
5.02 |
| 17 |
Basel-Süd |
25.7% |
4.95 |
| 18 |
Biel |
25.7% |
4.86 |
| 19 |
Glattal |
27.5% |
4.83 |
| 20 |
Olten |
27.9% |
4.81 |
| |
Schaffhausen |
27.9% |
4.81 |
| 22 |
Thun |
28.7% |
4.75 |
| 23 |
Limmattal |
30.7% |
4.62 |
| 24 |
Frauenfeld |
31.6% |
4.56 |
| 25 |
Wetzikon |
31.9% |
4.54 |
| 26 |
Lausanne |
32.1% |
4.53 |
| 27 |
Vevey-Montreux |
32.4% |
4.51 |
| 28 |
Genève |
32.5% |
4.50 |
| |
La Chaux-de-Fonds |
32.5% |
4.50 |
| 30 |
Uster |
33.4% |
4.44 |
| 31 |
Zug |
33.8% |
4.41 |
| 32 |
Aarau |
34.0% |
4.40 |
| 33 |
Neuchâtel |
34.6% |
4.36 |
| 34 |
Baden-Wettingen |
35.0% |
4.33 |
| 35 |
Lugano |
36.3% |
4.25 |
| 36 |
Luzern |
37.4% |
4.17 |
| 37 |
Liestal |
37.8% |
4.15 |
| 38 |
Basel |
38.0% |
4.13 |
| 39 |
Winterthur |
38.4% |
4.11 |
| 40 |
Zürich |
38.6% |
4.09 |
| 41 |
Thalwil |
40.1% |
3.93 |
| 42 |
Bern |
42.0% |
3.79 |
| 43 |
St. Gallen |
42.3% |
3.85 |
| 44 |
Fribourg |
44.5% |
3.70 |
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Bellinzona |
keine Angabe |
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Aus ökonomischer und ökologischer Sicht ist natürlich eine möglichst hohe Auslastung der Fahrzeuge sinnvoll. Aus Sicht der Fahrgäste hingegen sind freie Sitzplätze in genügender Zahl wichtig. Das Sitzplatzangebot steht in engem Zusammenhang mit dem «seelischen Wohlbefinden» des Fahrgastes. Wichtig ist, dass er die Wahl zwischen verschiedenen freien Sitzplätzen und damit potenziellen Sitznachbarn hat.
Resultate
Rapperswil-Jona, Yverdon, Sion und Grenchen weisen eine hohe Zahl frei verfügbarer Sitzplätze auf – zweifellos, nicht nur, da grosse Fahrzeuge eingesetzt werden (teilweise Gelenkbusse), sondern auch weil das ansonsten eher unbefriedigende Angebot nur wenig Anklang in der Bevölkerung findet.
Im Gegensatz dazu weisen Basel, Zürich und Luzern – welche in der Gesamtwertung drei der vier ersten Plätze belegen eine hohe Auslastung auf. Zweifellos findet hier das ansonsten sehr gute Angebot auch die entsprechende Nachfrage. In Fribourg fällt zweifellos auch die geringe Sitzplatzzahl der dort eingesetzten Duo-Busse ins Gewicht. Diese Busse verfügen über einen vollwertigen Diesel- und Elektroantrieb und aufgrund der umfangreichen technischen Anlagen über verhältnismässig wenig Sitzplätze.
In Genève erfolgte beispielsweise eine Umstellung von Bus- auf Tramlinien, was eine markante Verbesserung zur Folge hatte. Eine solche Umstellung wäre auch in Bern angezeigt, nicht nur beim Tram Bern West. In Luzern und St. Gallen soll dagegen die Kapazität künftig lediglich durch den Einsatz von Doppelgelenkbussen erhöht werden. Mittelfristig wird aber der Bau einer Strassenbahn in beiden Städten vermutlich sinnvoller sein.
Details Bewertung
- Note 1 (Tiefstnote): Der tiefste Wert wird bei einer durchschnittlichen Auslastung der Sitzplätze von 85% gewählt. Konkret heisst dies, dass beispielsweise ein Bus, der von der Endhaltestelle am Stadtrand noch ohne Fahrgäste abfährt, bei der Ankunft im Stadtzentrum eine Auslastung von 170% aufweist. Neben allen Sitzplätzen ist also auch ein erheblicher Anteil der Stehplätze belegt, das Fahrzeug wird als «voll» wahrgenommen.
- Note 4 (genügender Wert): Der genügende Wert wird bei 40% gewählt. Konkret heisst dies, dass beispielsweise ein Bus, der von der Endhaltestelle am Stadtrand noch ohne Fahrgäste abfährt, bei der Ankunft im Stadtzentrum eine Auslastung von 80% aufweist. Sitzplätze sind da zwar noch vorhanden, deren freie Wahl ist aber bereits deutlich eingeschränkt.
- Note 6 (Höchstnote): Die Höchstnote ergibt sich aus der Wahl von Tiefstnote und genügender Note 4 bei einer linearen Skala bei einer durchschnittlichen Auslastung von 10%.
Zu beachten ist, dass
- ein grosses Sitzplatzangebot – und damit eine hohe Bewertung – nicht zuletzt Folge eines schlechten Angebotes sein kann. Das Kriterium rechtfertigt sich jedoch dadurch, dass volle Trams und Busse durchaus einen Einfluss auf die Wahl des Verkehrsmittels ausüben.
- eine hohe Sitzplatzauslastung nicht zwingend auch volle Trams- und Busse heissen muss. So können die Fahrzeuge je nach Vorlieben der Transportunternehmungen bei vergleichbaren Fahrzeugen durchaus unterschiedliche Sitz- und Stehplatzzahlen aufweisen.
- es sich um Durchschnittswerte aller berücksichtigten Linien handelt. Die Auslastung kann sich je nach Streckenteil, Tageszeit oder Linie erheblich unterscheiden.
- sich die Auslastung aus technischen Gründen auf das Vorjahr (2005) bezieht.
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