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ÖV-Test 2006 - Informationsangebot PDF Drucken E-Mail
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  Rangliste  
1 Lugano 5.75
  St. Gallen 5.75
  Winterthur 5.75
  Limmattal 5.75
  Küsnacht-Zollikon 5.75
6 Genève 5.50
  Luzern 5.50
  Frauenfeld 5.50
  Basel 5.50
  Solothurn 5.50
  Zürich 5.50
  Regensdorf-Furttal 5.50
  Glattal 5.50
14 Zug 5.25
  Kreuzlingen 5.25
  Chur 5.25
  Schaffhausen 5.25
  Basel Süd 5.25
  Bern 5.25
  Baden-Wettingen 5.25
  Thalwil 5.25
22 Rheintal 5.00
  Aarau 5.00
  Uster 5.00
  Wetzikon 5.00
26 Vevey-Montreux 4.75
  Lausanne 4.75
  Schwyz 4.75
  Grenchen 4.75
  Thun 4.75
  Biel 4.75
  Burgdorf 4.75
33 Neuchâtel 4.50
  Locarno 4.50
  Liestal 4.50
36 Emmen 4.25
  Olten 4.25
  Rapperswil-Jona 4.25
39 Sion 4.00
  Fribourg 4.00
  Morges 4.00
42 La Chaux-de-Fonds 3.75
  Yverdon 3.75
44 Zofingen 3.25
45 Bellinzona 3.00
Eine nahtlose Informationskette vermittelt ein Sicherheitsgefühl, dessen Bedeutung nicht zu unterschätzen und vor allem für Ortsfremde wichtig. Wichtig ist dies beispielsweise auch für Autofahrer, die nur ausnahmsweise einmal den öffentlichen Verkehr benutzen und sich dort in einem ungewohnten Milieu befinden.

Resultate
Das Informationsangebot in der Schweiz ist generell sehr gut. Gegenüber 2003 ist es nochmals deutlich besser geworden. Insbesondere die Informationsmöglichkeiten im Internet wurden vielfältiger. Inzwischen sind die meisten Haltestellen in den Tür-zu-Tür-Fahrplan integriert, was es ermöglicht, eine Reise durch die ganze Schweiz schon von zu Hause aus zu planen. Auch Haltestellenfahrpläne lassen sich für praktisch jede Haltestelle in der Schweiz ausdrucken.

informationen

Weitere Verbesserungen sind vor allem im Detailbereich angesagt. So geben Umgebungspläne an allen Haltestellen beispielsweise auch Ortsfremden die Möglichkeit, den Weg von der Haltestelle zum eigentlichen Ziel zu finden. Auch die Haltestellentafeln können noch deutlich optimiert werden: Eine konsequente Anordnung quer zur Strassenrichtung garantiert, dass die Haltestellennamen auch von den Fahrzeugen aus sichtbar sind. Punkto Grösse sollte die Norm des Zürcher Verkehrsverbundes gelten. Generell sind die Vertreter aus dem Kanton Zürich und aus der Ostschweiz relativ weit vorne platziert. Wie beim Teilkriterium Benutzungsfreundlichkeit fällt auch hier auf, dass die Vertreter der Romandie generell schlechter abschneiden. Das Informationsangebot ist zwar auch in der Romandie besser geworden, es fällt gegenüber der deutschsprachigen Schweiz aber immer noch deutlich ab. Einzig Genève, Lausanne und Vevey-Montreux weisen hier eine sehr gute Bewertung auf. Vor allem La Chaux-de-Fonds und Yverdon besitzen noch ein deutliches Steigerungspotenzial. Es fehlt hier vor allem an konsequenten Haltestellenansagen und an Informationen in den Fahrzeugen.
Deutlich ungenügend sind die Informationsangebote in Zofingen-Wiggertal und Bellinzona. Hier fehlt es an essenziellen Dingen wie beispielsweise Netzplänen an allen Haltestellen, aber auch Informationen in den Fahrzeugen.

Details zur Bewertung
Bewertet wurde:
  1. Integration in SBB-Fahrplan und Tür-zu-Tür-Fahrplan (Internet)
  2. Möglichkeit, einen persönlichen Haltestellenfahrplan auszudrucken (Internet)
  3. Kennzeichnung der Haltestellen durch auch vom Bus aus gut sichtbare Haltetafeln
  4. Umgebungspläne, die die Suche zum eigentlichen Ziel erleichtern
  5. Linienplan mit Angabe der Reisezeiten bis zum Fahrziel
  6. übersichtlicher Netzplan
  7. haltestellenspezifischer Fahrplan
  8. Fahrzielanzeige am Fahrzeug
  9. konsequente Haltestellenansage (im Fahrzeug)
  10. Linien- und Netzplan (im Fahrzeug)
 

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