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Rangliste
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Geschwindig-
keit (km/h) |
Note |
| 1 |
Schwyz |
30.2 |
6.00 |
| 2 |
Küsnacht-Zollikon |
25.5 |
5.10 |
| 3 |
Basel-Süd |
25.1 |
5.02 |
| 4 |
Glattal |
25 |
5.00 |
| 5 |
Burgdorf |
23.9 |
4.78 |
| 6 |
Thalwil |
23 |
4.60 |
| 7 |
Emmen |
22.7 |
4.54 |
| 8 |
Liestal |
22.6 |
4.52 |
| 9 |
Zofingen-Wiggertal |
22.5 |
4.50 |
| 10 |
Frauenfeld |
22.4 |
4.48 |
| 11 |
Wetzikon |
21.8 |
4.36 |
| 12 |
Grenchen |
21.7 |
4.34 |
| |
Furttal |
21.7 |
4.34 |
| 14 |
Limmattal |
21.2 |
4.24 |
| 15 |
Olten |
21.1 |
4.22 |
| 16 |
Solothurn |
21 |
4.20 |
| 17 |
Winterthur |
20.8 |
4.16 |
| |
Uster |
20.8 |
4.16 |
| |
Morges |
20.8 |
4.16 |
| 20 |
Schaffhausen |
20.7 |
4.14 |
| 21 |
Zug |
20.4 |
4.08 |
| |
Rheintal |
20.4 |
4.08 |
| 23 |
Bern |
20 |
4.00 |
| 24 |
Chur |
19.8 |
3.96 |
| 25 |
Neuchâtel |
19.7 |
3.94 |
| 26 |
Vevey-Montreux |
19.6 |
3.92 |
| 27 |
Yverdon |
19.4 |
3.88 |
| |
Aarau |
19.4 |
3.88 |
| 29 |
St. Gallen |
19.3 |
3.86 |
| |
Rapperswil-Jona |
19.3 |
3.86 |
| 31 |
Thun |
19.2 |
3.84 |
| |
Bellinzona |
19.2 |
3.84 |
| 33 |
Kreuzlingen |
19.1 |
3.82 |
| |
Baden-Wettingen |
19.1 |
3.82 |
| 35 |
Locarno |
18.8 |
3.76 |
| 36 |
Biel |
18.3 |
3.66 |
| 37 |
Zürich |
18.1 |
3.62 |
| 38 |
Luzern |
18 |
3.60 |
| 39 |
Lausanne |
17.8 |
3.56 |
| |
Fribourg |
17.8 |
3.56 |
| 41 |
La Chaux-de-Fonds |
17.7 |
3.54 |
| |
Basel |
17.7 |
3.54 |
| 43 |
Lugano |
17.3 |
3.46 |
| 44 |
Genève |
16 |
3.20 |
| 45 |
Sion |
15 |
3.00 |
Eine hohe Fahrgeschwindigkeit vermittelt das Gefühl, vorwärts zu kommen. Die grundsätzlich tiefen Fahrgeschwindigkeiten beim öffentlichen Nahverkehr sind sicher einer der Hauptgründe, warum sich viele Menschen gegen die Wahl des öffentlichen Verkehrs entscheiden. Trams und Busse müssen immer anhalten, um Fahrgäste ein- und aussteigen zu lassen. Eine konsequente Bevorzugung des öffentlichen Verkehrs im Strassenverkehr, aber auch schnelle S-Bahnlinien sind Massnahmen, die diesem systembedingten Nachteil des öffentlichen Verkehrs entgegen wirken können.
Resultate
Bei den Resultaten zeigen sich gegenüber 2003 auffallende und erfreuliche Verbesserungen: Die Fahrgeschwindigkeiten wurden teilweise deutlich erhöht. Einerseits ist dies auf gezielte Massnahmen zur Busbevorzugung zurückzuführen, wie beispielsweise im Zürcher Glattal. Andererseits fällt auch die Einführung von integralen Tarifverbunden ins Gewicht (Bern, Burgdorf). Da neu auch die Benutzung von S-Bahn-Zügen mit Einzelbilletten möglich wird, werden diese innerhalb der Untersuchungsgebiete neu ebenfalls berücksichtigt.
Zu einer Beschleunigung der Fahrten mit dem öffentlichen Verkehr hat auch die neue Stadtbahn Zug geführt. Generell profitieren alle Untersuchungsgebiete, die mehrere S-Bahnhaltestellen aufweisen: Neben den bereits erwähnten Bern, Burgdorf und dem Zürcher Glattal sind dies auch Zürich, Küsnacht-Zollikon, Thalwil und neu, dank der Stadtbahn, auch Zug.
Andere Städte wie Basel, Lausanne, Morges, Genève oder Luzern haben hier noch Nachholbedarf. Zwar bestehen hier auch integrale Tarifverbunde, die Zahl der S-Bahnhaltestellen hält sich allerdings in engen Grenzen. Vevey-Montreux und St. Gallen würden schliesslich durch die Einführung eines integralen Tarifverbundes bei der Fahrgeschwindigkeit deutlich profitieren.
In den südlichen Agglomerationsgemeinden von Basel sind vor allem die BLT-Tramlinien für die hohen Fahrgeschwindigkeiten massgebend, die relativ grosse Haltestellenabstände aufweisen. Allerdings wird dort die hohe Fahrgeschwindigkeit durch die schlechte Erschliessung in die Fläche wieder relativiert. Zwar ist man schnell unterwegs, dafür muss man lange Fusswege zur nächsten Haltestelle in Kauf nehmen.
Zu erwähnen sind auch die ausgesprochen langsamen Trams und Busse in Genève und in Sion. Während Trams und Busse in Genève im Autoverkehr stecken bleiben, ist die tiefe Geschwindigkeit in Sion relativ: Hier fallen die teilweise grossen Umwegfahrten der Busse ins Gewicht, die ebenfalls in die Bewertung eingeflossen sind. Mit dem Auto oder dem Velo fährt man kürzere Strecken und ist damit wesentlich schneller. In Yverdon – wo 2003 ebenfalls noch grosse Umwegfahrten in Kauf genommen werden mussten – fallen diese durch die Neukonzeption des Liniennetzes inzwischen weg.
Details zur Bewertung
Die Festlegung der Höchst- und Tiefstwerte geschieht wiederum mit einem Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln. Das Fassen der Durchschnittsgeschwindigkeit des motorisierten Individualverkehrs in den Agglomerationen ist nicht einfach. Je nach Tageszeiten und Ort können erhebliche Unterschiede auftreten. Im Prinzip müsste für jedes Untersuchungsgebiet eine eigene Skala aufgestellt werden, was jedoch nicht praktikabel ist.
- Note 6 (Höchstwert): Der Höchstwert wird mit 30 km/h festgelegt, was etwa der durchschnittlichen Geschwindigkeit des Autos im Stadtverkehr entspricht.
- Note 1 (Tiefstwert): Der Tiefstwert wird mit 5 km/h festgelegt, der Geschwindigkeit eines Fussgängers.
Berücksichtigt werden alle öffentlichen Verkehrsmitteln, die innerhalb des Untersuchungsgebietes mit einem Einzelbillett benutzt werden können, beispielsweise auch S-Bahnen und Regionalbusse. Generell werden aber nur Innerortsstrecken in die Untersuchung einbezogen.
Bei grösseren Umwegfahrten des öffentlichen Verkehrs ist die direkte Distanz massgebend, die mit dem Auto zurückgelegt werden könnte.
Liniennetze, in denen die Fahrgäste des öffentlichen Verkehrs lange Umwege in Kauf nehmen müssen, sind für diese unattraktiv, weshalb bei grösseren Umwegfahrten von Trams und Bussen die direkte Distanz massgebend ist, die mit dem Auto zurückgelegt werden können.
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