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Pressebilder

 

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Kein weiterer Strassenausbau in Basel PDF Drucken E-Mail
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Basel, 30.10.2008. Mit der Städte-Initiative zeigt die Umweltorganisation umverkehR auf, wie die Verkehrsprobleme in der Stadt-Basel zukunftsfähig gelöst werden können. Strassenausbauprojekte, wie der Fall der Osttangente lösen die Verkehrsprobleme nicht und führen zu noch mehr Verkehr.

 

Das Tiefbauamt Basel-Stadt möchte die Osttangente von Basel laut einer Medienmitteilung vom 24. Oktober von vier auf sechs Spuren ausbauen. «Es ist kaum zu glauben, dass im Jahr 2008 noch keine kreativeren und zukunftsfähigeren Ansätze vorhanden sind, um der Verkehrsüberlastung in den Städten zu begegnen», kritisiert Nadia Bischof, Kampagnenleiterin der Städte-Initiative diesen massiven Ausbau der Osttangente. Kaum ist die Nordumfahrung fertig, muss als Folge die Osttangente massiv ausgebaut werden. Neue Strassen führen zu mehr Verkehr!  Denn mit jeder neuen Strasse verbessert sich das Angebot, was die Nachfrage erhöht. Dieses Naturgesetz der Verkehrsplanung scheint aber nur schwer Eingang in die Verkehrsplanung zu finden.
«Nach der Vollendung der Nordtangente soll die Regierung die Prioritäten in der Verkehrsplanung endlich beim ÖV, Fuss- und Veloverkehr setzen, wie dies die Städte-Initiative fordert» so Bischof. Mit der Städte-Initiative von umverkehR, welche im Kanton Basel noch dieses Jahr eingereicht wird, sind solche Fehlplanungen nicht mehr möglich. Die Städte-Initiative - die von einem breiten Bündnis aus Umweltorganisationen und Parteien gestützt wird - will dem prognostizierten Verkehrswachstum durch die Optimierung und Ausbau des Angebots von ÖV, Fuss- und Veloverkehr begegnen. So könnten z.B. die Tangentialverbindungen zwischen den Aussenquartieren für ÖV und Veloverkehr ausgebaut werden. Aufgrund der hohen Siedlungsdichte sind in den Städten die Möglichkeiten für Alternativen zum Auto ideal; Zug, Velo, Tram- und Fussverkehr sind um ein Vielfaches effizienter. Die Städte-Initiative setzt sich ein für die Erhaltung der Lebensqualität in Basel und verhindert einen weitere Ausbau der Strassenkapazitäten auf dem Gebiet des Kanton Basel-Stadt. Verkehrsprobleme sollen nicht einfach mit einem «Betondeckel» vertuscht werden.

 

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