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Pressebilder

 

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«Hätten Sie lieber eine Tramlinie oder 35'000 Autos vor der Haustüre?» PDF Drucken E-Mail
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Zürich, 2.11.2010. Die Umweltorganisation umverkehR hat gestern Abend den Altstadt-BewohnerInnen aufgezeigt, was es bedeutet am Rosengarten zu wohnen. An das Rathaus und weitere Gebäude wurden stehende Autokolonnen projiziert und Motorenlärm über Lautsprecher übertragen. umverkehR wirbt mit der Aktion für ein doppeltes Ja zum Rosengarten-Tram und zum Gegenvorschlag. Die Verhältnisse an der stark befahrenen Strasse sind heute untolerierbar. Ein Tram am Rosengarten würde für Entlastung sorgen, da es weitaus effizienter als der motorisierte Individualverkehr ist.

 

Die Umweltorganisation umverkehR hat den BewohnerInnen der Altstadt am Montagabend veranschaulicht, was es bedeutet, wenn täglich Zehntausende von Autos vor der Haustüre vorbeifahren. umverkehR-Aktive projizierten den täglichen Stau am Rosengarten mit Diaprojektoren auf das Rathaus und Altstadt-Häuser, dazu lärmte der Verkehr aus Lautsprechern. Die Aktion wirbt für ein doppeltes Ja zur «Initiative Rosengarten-Tram» und zum gemeinderätlichen Gegenvorschlag, die beide am 28. November 2010 an die Urne kommen.

«Die AnwohnerInnen des Rosengartens haben es verdient, dass das 38-jährige Provisorium endlich aufgehoben wird», sagt Thomas Stahel, Geschäftsleiter von umverkehR. Mit dem Rosengarten-Tram wird nicht nur die lärmgeplagte Bevölkerung entlastet, es entsteht auch eine attraktive ÖV-Verbindung vom Limmattal nach Zürich Nord. Mit einem Tram können bedeutend mehr Personen transportiert werden als mit dem Auto. «Wir haben deshalb eine Frage ans Rathaus projiziert: Hätten Sie lieber 1 Tramlinie oder 35’000 Autos vor der Haustüre?», erzählt Stahel. «Durch die Altstadt würde man auch nicht Zehntausende Autos durchfahren lassen und die Lebensqualität der Bevölkerung so stark mindern.»

«Wenn die Stadtbevölkerung ein deutliches Ja für das Tram in die Urne legt, wird der Kanton sich nur sehr schwer gegen das Projekt stellen können», so Stahel weiter. Die Kritik der Gegnerschaft, die Rosengartenstrasse sei Hoheit des Kantons, greift zu kurz. Der Regierungsrat des Kantons habe der Liniennetzstudie 2025 der VBZ zugestimmt, welche das Rosengarten-Tram enthält. Damit das Rosengarten-Tram 2025 aber auch tatsächlich fährt, muss die Planung heute in Angriff genommen werden.


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