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Pressebilder

 

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Den Worten sollen Taten folgen PDF Drucken E-Mail
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St. Gallen, 25.8.2009. Politikerinnen und Politiker von Mitte bis Links sind heute mit Tandems, Elektro- und anderen umweltfreundlichen Fahrzeugen zur Sitzung des Stadtparlaments gefahren worden. Anlässlich der Beratung der Volksinitiative zur Förderung von ÖV, Fuss- und Veloverkehr (Städte-Initiative) haben die InitiantInnen allen ParlamentarierInnen angeboten sie mit einem nachhaltigen Verkehrsmittel abzuholen. Acht Personen sind der Einladung gefolgt. Die Städte-Initiative fordert, dass die hohe Lebensqualität in St. Gallen beibehalten wird, indem das zukünftige Verkehrswachstum durch den ÖV, Fuss- und Veloverkehr aufgefangen wird. Dazu aber genügen die Versprechungen des Stadtrats nicht, es braucht unbedingt konkrete Massnahmen.

 

«Wir bieten Ihnen an, Sie vor der Sitzung des Stadtparlaments zu Hause oder im Büro abzuholen und Sie per Tandem oder einem anderen umweltfreundlichen Fahrzeug ins Waaghaus zu chauffieren.» Mit diesen Worten haben die InitiantInnen der Städte-Initiative alle ParlamentarierInnen zur umweltfreundlichen Anreise ins Stadtparlament eingeladen. Die Aktion ist auch bei Bürgerlichen auf Sympathie gestossen: Positive Rückmeldungen gab es zum Beispiel aus der CVP-Fraktion, wo ein Mitglied gar mit dem Elektrovelo anreist und Walo Möri von der EVP liess sich mit einem umweltfreundlichen Fahrzeug abholen. «Die Initiative geht in die gleiche Stossrichtung wie die Leitgedanken des Stadtrates innerhalb der Richtplanung und deshalb unterstütze ich die Städte-Initiative», sagt Möri.

 

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Paul Pfenninger vom Initiativkomitee zieht eine positive Bilanz: «Die Rückmeldungen auf unsere Aktion zeigen, dass PolitikerInnen von der Mitte bis Links die Förderung des effizienten und umweltfreundlichen ÖV, Fuss- und Veloverkehrs befürworten um die hohe Lebensqualität in St. Gallen langfristig zu erhalten.» Dazu braucht es aber entsprechende Massnahmen. Die Versprechungen der Stadtregierung reichen nicht. Der Anteil des motorisierten Individualverkehrs hat in St. Gallen zwischen 1990 und 2000 zugenommen und ist noch immer höher als in vergleichbaren Schweizer Städten. «Mit der Annahme der Städte-Initiative, die voraussichtlich im kommenden März zur Abstimmung kommt, ist die Regierung verpflichtet mit der Förderung des umweltfreundlichen Verkehrs vorwärts zu machen», sagt Paul Pfenninger. «Den Worten des Stadtrats müssen nun auch Taten folgen.»

 

 

Weitere Bilder zur Aktion

Mehr Infos zur Städte-Initiative St. Gallen

 

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