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Ja zu einem sicheren und gesunden Verkehr - Ja zur Städte-Initiative PDF Drucken E-Mail
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Zürich, 23.8.2011. Die Umweltorganisation umverkehR informierte an der heutigen Pressekonferenz zusammen mit Gesundheits-ExpertInnen über das wichtigste Ziel der Städte-Initiative, den Schutz der Bevölkerung vor den negativen Auswirkungen des Verkehrs. Die Luftbelastung durch den motorisierten Individualverkehr muss dringend gesenkt werden. Sichere und attraktive Fuss- und Velowege verhindern Unfälle und schaffen Anreize, sich aktiv zu bewegen und die eigene Gesundheit zu fördern. Dies ist nur mit den konkreten Zielen der Städte-Initiative zu erreichen, die im Gegenvorschlag des Stadtrates leider fehlen.

 

Am 4. September stimmt die Stadtzürcher Stimmbevölkerung über die Städte-Initiative der Umweltorganisation umverkehR und den Gegenvorschlag ab. Für Marianne Gehring, Kampagnenleiterin von umverkehR ist klar, dass der Gegenvorschlag vom Stadtrat für umverkehR keine Alternative ist. «Die 2000-Watt-Gesellschaft ist schon heute in der Gemeindeordnung verankert, dieser Gegenvorschlag ändert nichts. Damit die 2000-Watt-Gesellschaft bis 2050 auch Realität wird, sind die konkreten Zielsetzungen der Städte-Initiative nötig.» Ein besonders grosses Potenzial bestehe beim Fuss- und Veloverkehr. Dazu müssen diese besser geschützt werden, z.B. durch klar erkennbare, getrennte Spuren für Velo- und FussgängerInnen.


Dr. Susi Kriemler, Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Sportmedizin, betonte, wie wichtig die aktive Fortbewegung zu Fuss oder per Velo für die Gesundheit ist. «Regelmässige Velofahrerinnen und „Marschierer“ leben länger und leiden weniger an Diabetes, Herzerkrankungen oder Hirnschlägen. Bei Kindern leistet der Schulweg zu Fuss oder per Velo einen enorm wichtigen Beitrag zu ihrer Fitness.» Es sei an der Zeit, eine «Kultur des Gehens und Velofahrens» zu etablieren, um die Gesundheit der Bevölkerung zu erhalten und zu fördern.

Dass die Fortbewegung ohne Auto die Gesundheit auch indirekt dank geringerer Luftbelastung fördert, zeigte Dr. Otto Brändli, Präsident der schweizerischen Lungenstiftung. «Der Luftverschmutzung werden gemäss Bundesangaben jedes Jahr etwa 3700 Todesfälle und Gesundheitskosten von über 4 Milliarden angelastet. Dies ist rund zehn Mal mehr als beim dem Passivrauchen», rechnet Brändli vor. Besonders an stark befahrenen Strassen ist das Risiko für Atembeschwerden und Lungenkrankheiten massiv erhöht. In der ganzen Stadt werden die Grenzwerte von Stickstoffdioxid, Feinstaub und Ozon immer noch deutlich überschritten. Dem könnte laut Brändli die Städte-Initiative entgegenwirken: «Mit einem Ja zur Städte-Initiative erhält die Stadt den Auftrag, gesunde und umweltschonende Verkehrsmittel zu fördern. Damit sorgen wir für saubere Luft, gesunde Lungen und mehr Lebensqualität für alle.»

 

Mehr Infos zum Download:


Kampagnen-Homepage: www.staedte-initiative.ch/zh

 


 

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